Nach Gartenhausbrand verhindert Bad Arolser Feuerwehr einen Wohnhausbrand

„Das war in letzter Sekunde“

+

Bad Arolsen - Durch den raschen und professionellen Einsatz der Bad Arolser Feuerwehr ist am Sonntagabend ein Wohnhausbrand im Braunser Weg verhindert worden.

Gegen 19 Uhr war ein Gartenhaus mit eingelagertem Brennholz in Brand geraten. Drei benachbarte Häuser waren von der starken Rauchentwicklung unmittelbar beeinträchtigt, zwei Häuser befanden sich so nah am Brandherd, das ein Überspringen des Feuers verhindert werden musste.Durch Funkenflug und Hitzeentwicklung waren Bäume in Brand geraten und Gebäudedämmungen sowie Rolläden geschmolzen. Sogar Fensterscheiben eines Nachbarhauses zerplatzten. Unter Atemschutz rückten die Männer und Frauen der Stützpunktfeuerwehr unter Leitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer gegen die Flammen vor und verhinderten weitere Schäden: „Das war in letzter Sekunde“, erklärte Kahlhöfer gegenüpber der WLZ.

Neben zwei akut von der Hitze betroffenen Fertighäusern an der Ecke Braunser Weg/Mozartstraße waren auch zwei benachbarte Mehrfamilienhäuser betroffen: Dorthin war der starke, weithin sichtbare Qualm gezogen und die Feuerwehr kontrollierte in den Gebäuden, ob es dort zu Rauchgasvergiftungen gekommen war. Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Dem Vernehmen nach ist ein technischer Defekt nach jetzigem Kenntnisstand auszuschließen. Der Gebäudeschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt .

Auf Brand folgte Unfall

Zu einem weiteren Einsatz wurde die Bad Arolser Feuerwehr schon knapp drei Stunden später gerufen. Gerade waren die Gerätschaften im Anschluss an den Brand im Braunser Weg wieder einsatzbereit gemacht und gesäubert, ertönten um 22.45 Uhr die Meldeempfänger erneut mit dem Stichwort „Sicherung eines Pkw nach Verkehrsunfall“.

Sofort machten sich wiederum insgesamt 25 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen auf den Weg zur Einsatzstelle. Auf der Verlängerung der Landauer Straße war in Höhe der ehemaligen Finnenbahn ein Pkw von der Straße abgekommen und vor einen Baum geprallt. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Fahrerin bereits durch den Rettungsdienst im Rettungswagen versorgt.

Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf Sicherungsmaßnahmen und das Abklemmen der Autobatterie. (r/es)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare