Waldeck-Frankenberg

Dauerhafte Entlastung an B 252

- Waldeck-Frankenberg/Wiesbaden (jk). Fünf Optionen will Wiesbaden prüfen, um eine „rechtssichere Entlastungslösung“ für Anwohner an der B 252 zu erreichen.

Bei einer Pressekonferenz am Montag im Wiesbadener Landtag bekundete Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch „großes Verständnis für die Beunruhigung und das Anliegen der Anwohner“. So wolle das Land so schnell wie möglich Klarheit schaffen nach dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs. Die Richter hatten vorige Woche das Transitverbot für schwere Lkw auf der B 3 und der B 252 aufgehoben – im Gegensatz etwa zur B 7. Die Richter begründeten ihre Entscheidung für die B 252 vor allem mit mangelhafter Datenbasis. Gegenüber WLZ-FZ wollte Posch dies noch nicht kommentieren. Zunächst müsse das Urteil schriftlich vorliegen. „Wir wollen eine dauerhaft rechtssichere Entlastungslösung für die Anwohner“, erklärte Posch derweil. Dabei nannte der Verkehrsminister fünf Möglichkeiten: Wiedereinführung des Nachtfahrverbots, das es bis 2006 schon einmal gab; Tempolimits vor allem in den Ortschaften; Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs; Beschleunigung beim Bau von Ortsumgehungen, etwa in Wetter; Weiterbau der Autobahn 49, die Posch unverzüglich von der Bundesregierung finanziell fordert.Damit sieht Posch gute Chancen, für die Anwohner wie die Spediteure Sicherheit zu schaffen.

Mehr zum Thema und ein Interview mit dem Minister lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Dienstag, 24. November 2009.

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