Geschäftsführer und Landrat sehen Kreisklinik auf gutem Weg

Defizit auf 2,67 Millionen Euro verringert

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Ein geringeres Defizit und gestiegene Patientenzahlen in der Kreisklinik stimmen Ralf Schulz optimistisch.Archivfoto: gl

Frankenberg - Das Kreiskrankenhaus in Frankenberg hat seine medizinische Leistung 2014 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert.

Das teilt Geschäftsführer Ralf Schulz in einer Pressemitteilung mit. Er bezieht sich auf die aktuellen Fallzahlen, die bei dem Aufsichtsrat vorgelegt wurden. Auch das Defizit der Kreisklinik hat sich demnach weiter reduziert.

So sei für das Jahr 2014 ein positives Resumee zu ziehen: Die medizinischen Leistungsdaten sind gegenüber dem Vorjahr angestiegen - und liegen über denen aus dem Erfolgsjahr 2012. Ausgewertet werden sie mithilfe sogenannter Fallzahlen - also Erkrankungen, wegen denen Patienten in der Klinik behandelt wurden. So wurden 2014 insgesamt rund 9360 Fälle gezählt; das sind über 180 mehr als 2013. „Die aktuellen Zahlen belegen, dass 2014 noch mehr Patienten als in den Vorjahren unserem Haus ihr Vertrauen geschenkt haben“, beurteilt der Klinikchef Ralf Schulz das Ergebnis. „Das zeigt, dass unser Haus qualitativ hochwertig arbeitet und medizinisch leistungsstark ist.“ Auch in diesem Jahr werde sich die Entwicklung weiter fortsetzen, ist sich Schulz sicher. „Durch die Verlagerung des Medizinischen Versorgungszentrums aus dem Gebäude im Bockental in die Kreisklinik erkennen wir bereits jetzt einen deutlich stärkeren Zulauf und eine Verbesserung der Organisationsabläufe - und eine damit einhergehende Verbesserung der Qualität.“

Neben den medizinischen Leistungszahlen, habe sich auch die wirtschaftliche Situation des Hauses verbessert: Demnach hat sich das Defizit des Hauses nach dem Wirtschaftsjahr 2014 auf 2,67 Millionen Euro verringert. Dies liegt rund 130000 Euro über dem geplanten Jahresergebnis - und 330000 Euro über dem Vorjahresergebnis. „Die Zahlen zeigen, dass sich die Situation unseres Hauses stetig verbessert“, freut sich der Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende des Kreiskrankenhauses Dr. Reinhard Kubat. „Natürlich wird diese Entwicklung ihre Zeit brauchen“, so Kubat weiter, „die positive Tendenz lässt sich aber jetzt schon erkennen. Wir sind auf einem guten Weg.“

Grund zum Optimismus würden die für 2015 geplanten Projekte geben: Ab Anfang Mai soll eine palliativmedizinische Versorgung angeboten werden. Darüber hinaus laufen die Bauarbeiten zum Umbau einer geriatrischen Station, sodass das Haus in diesem Jahr sein Leistungsspektrum um die Versorgung im Bereich der Altersheilkunde erweitert. Das ganzheitliche Behandlungskonzept im Bereich der Adipositas-Chirurgie soll das medizinische Leistungsspektrum zusätzlich stärken.(r)

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