WLZ/FZ-Redewendung vom 31. Juli 2010

„Den Nagel auf den Kopf treffen“

- (ake) Viele Menschen denken bei der Redewendung wohl am ehesten an den gewöhnlichen Nagel für die Wand, der auf den Kopf getroffen werden muss, um nicht zu verbiegen.

Die Redewendung stammt aber eigentlich aus der Schützensprache. Bei den Schützen hieß die Mitte der Zielscheibe in früheren Zeiten Nagel oder Zweck. Das Ziel der Schützen war es also, den Nagel auf den Kopf zu treffen, um die höchste Punktzahl zu erzielen. Schon Luther sagte: „Es ist not,daß ein guter Schütz allwegen den Nagel treffe!“ Trifft heute einer den Nagel auf den Kopf, sagt er etwas Richtiges oder findet die rechte Lösung im rechten Augenblick.

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