Gewerkschaft stellt zum Jahresauftakt gerechte Alterssicherung in Mittelpunkt

DGB-Kreisverband: „Gesetzliche Rente stärken“

Zum DGB-Neujahrsempfang begrüßten Kreisvorsitzender Gerhard Geitz (l.) und Michael Rudolph, Regionsgeschäftsführer Nordhessen (r.), Betriebsräte unterschiedlicher Branchen (v. l.): Dieter Schaake (Deutsche Post), Thomas Fabry (Heinrich Rohde), Gerhard Liese (Hewi), Matthias Godzik (Viessmann) und Annette Boldt (Krankenhaus Korbach) sowie Landrat Dr. Reinhard Kubat.

Waldeck-Frankenberg. Höhere Rentenbeiträge, weniger prekäre Arbeitsverhältnisse und mehr Gleichberechtigung in den Arbeitsbedingungen fordert der Waldeck-Frankenberger Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) von der Politik, wenn es um die Rente geht. Das Altersgeld auskömmlich zu gestalten, hat sich der DGB auf die Fahnen geschrieben.

 Wie der angestrebte „Kurswechsel – Die gesetzliche Rente stärken“ umgesetzt werden kann, diskutierten Betriebs- und Personalräte, Gewerkschafter und einige Vertreter aus der Politik am Freitag beim Jahresauftakt des DGB-Kreisverbands im Gastraum des Nationalpark-Zentrums bei Herzhausen.

„Alle, die ein Leben lang gearbeitet und eingezahlt haben, müssen im Alter menschenwürdig leben können – und grundsichernde Arbeit ist die Basis für eine ausreichende Rente,“ erklärte Kreis-Vorsitzender Gerhard Geitz in seiner Begrüßungsansprache. So sei es unter anderem wichtig, weiter gegen prekäre Arbeitsverhältnisse vorzugehen, betonte er.

Viele Bürger treibe die Angst um, im Alter von Armut betroffen zu sein, erklärte Michael Rudolph, Regionsgeschäftsführer DGB-Nordhessen, der die Veranstaltung moderierte. Er diskutierte mit Kollegen aus Betrieben verschiedener Branchen, die ein authentisches Bild zeichneten von der Situation in ihren Berufen: Mit dabei waren die Betriebsräte Dieter Schaake (Deutsche Post), Thomas Fabry (Tief- und Straßenbau Heinrich Rohde), Gerhard Liese (Hewi), Matthias Godzik (Viessmann) und Annette Boldt (Krankenhaus Korbach).

Welche Vorschläge Gewerkschaft und Betriebsräte machen, lesen Sie in der Druckausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am Montag, 23. Februar.  

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