Erlebnisse in Usseln und Wrexen

Diemelradwegtag am 12. Mai mit Programm zwischen Quelle und Weser

Sorgen in Usseln für einen guten Start in den Diemelradweg-Tag: (von links) Heike Hartema, Karl-Otto Götz, Dieter Pollack, Gisela Biermann, Bart van der Jagt und Friedrich Wilke. Foto: Wilhelm Figge

Usseln/Heringhausen/Wrexen. Zwischen Quelle und Weser gibt es beim Diemelradweg-Tag viel zu entdecken. Etwas Ausdauer kann sich lohnen.

Dutzende Radfahrer beginnen täglich in Usseln ihre Tour auf dem Diemelradweg – am 12. Mai sollen es wieder hunderte mehr werden: Dann geht es beim Diemelradweg-Tag zum zweiten Mal rund.

Von der Diemelquelle bei Usseln bis hinab zur Einmündung in die Weser in Bad Karlshafen können Radfahrer Stempel sammeln, in mehreren Orten finden sie zusätzlich ein Rahmenprogramm. Es geht nicht um Bestzeiten oder gefahrene Kilometer, sonder um Spaß.

Die Stationen des Diemelradweg-Tages am 12. Mai

An der Diemelquelle bei Usseln bieten die heimischen Touristiker von 9 bis 12 Uhr ein deftiges Frühstück an, damit Radfahrer die Reise gestärkt antreten können. Preis: sieben Euro, Anmeldungen bis zum 10. Mai unter E-Mail kupferpfanne@t-online.de.

Auch bergab des Weges gibt es viel zu entdecken: In Heringhausen findet sich beim Café und Bistro Fachwerk die zweite Station, an der es Gewinnspielkarten und die dazugehörigen Stempel gibt – wer sich entlang der Diemelradwegs mindestens drei davon besorgt, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen.

In Marsberg wird in der Nähe des Diemelradwegs der Familientag mit buntem Programm auf dem Kirchplatz gefeiert. In Diemelstadt wird am DGH gestempelt, derweil findet auch das Museumsfest statt, ein Backtag mit Holzbackofen und buntem Programm: Kinder basteln Puppen unter Anleitung der Puppenmacherin, es gibt Honig aus Wrexen und Wethen, Mode früherer Jahre wird ausgestellt, Hand- und Bastelarbeiten, Holzbearbeitung und Glasgravur werden angeboten, die „Rock Kids“ der Grundschule und der Spielmannszug treten auf.

Die nächsten Stationen sind die Altstädter Diemelbrücke in Warburg, die Kanu-Einstiegsstelle „Am Berge“ in Haueda und das Generationshaus am Bahnhof Hümme – dort lassen sich Umbau und Kunstausstellung besichtigen, um 12 Uhr gibt es eine Führung, um 15 Uhr tritt der Volkschor auf. Nächste Ziele sind das Bürgerhaus in Stammen und das Wasserschloss in Wülmersen, wo auch der Eintritt ins Landmuseum frei ist. Den letzten Stempel können Radfahrer dann an der Diemelmündung in Bad Karlshafen ergattern. Wobei: Den Start für seine Radtour kann jeder selbst wählen. Der Einstieg ist entlang des gesamten Diemelradweges möglich. Um dorthin zu gelangen, verweisen die Veranstalter auf den ÖPNV, der die Mitnahme von Fahrrädern erlaubt.

Näheres zu den Verbindungen gibt es im Flyer auf www.diemelradweg.de.

Der Diemelradweg erstreckt sich über 110 Kilometer

Auf 110 Kilometern führt der Diemelradweg von der Quelle in 660 Metern Höhe bis zur Mündung in rund 96 Metern Höhe. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC bewertet ihn mit vier Sternen – der fünfte und letzte wird bei der laufenden Zertifizierung aber auch angepeilt, erklärt der Willinger Wirtschaftsförderer Dieter Pollack: Das Marketing sei professionalisiert worden, gerade im Kreis Kassel werde für den Wegeausbau Geld in die Hand genommen. Eine Zählung in Usseln vom 7. Mai bis 4. Juni 2018 ergab einen Tagesschnitt von 76 Radfahrer. Für den Diemelradweg-Tag wird auf 400 bis 500 Teilnehmer gehofft. (wf/red)

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