Waldeck-Frankenberg

DLRG ist für die neue Saison gerüstet

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- Waldeck-Frankenberg (sp). Trotz bürokratischer Hemmnisse ist die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) für die neue Saison gerüstet. Dies zeigte sich bei der Tagung des Kreisverbandes.

Die Ortsgruppenleiter der DLRG aus Bad Arolsen, Korbach, Fürstental, Ehringen 
und Waldeck trafen sich am 
Wochenende, um gemeinsam mit dem Vorstand des Kreisverbandes um den Vorsitzenden Klaus Kramer über die aktuellen, teils schwierigen Entwicklungen zu diskutieren. Zugleich blickten sie auf das vergangene Jahr zurück und gaben einen ersten Ausblick auf die bevorstehende Saison.

Positiv fiel die Bilanz für 2010 in erster Linie bei den Rettungseinsätzen aus: So mussten die DLRG-Helfer im 97. Jahr des 
Bestehens der Rettungsorganisation in Waldeck-Frankenberg nicht so häufig zu Notfällen ausrücken wie noch im Jahr zuvor. Ursache hierfür war aber vor allem die schlechte Wetterlage während des Sommers, die weniger Besucher als üblich an die Seen lockte.

Nichts desto trotz waren die Rettungsschwimmerinnen und
-schwimmer sehr aktiv. So nahmen die Mitglieder des Kreisverbands insgesamt 196 Schwimmscheine ab, bildeten sich auf mehr als 25 unterschiedlichen Veranstaltungen fort und übernahmen kontinuierlich den Wachdienst in Schwimmbädern und an den Badeseen im Kreis. Großes Engagement bewies die Ortsgruppe Fürstental (Vöhl), die ihre Station am 
Edersee in weiten Teilen in 
Eigenregie erneuerte. Ähnliches plant nun auch die Korbacher Ortsgruppe, die ein Gebäude am Diemelsee unterhält.

Positives gab es auch bei der Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit des Kreisverbandes 
zu verbuchen. Durch den persönlichen Einsatz der Mitglieder der Ortsgruppe Ehringen kam ein Kindergartenprojekt zustande, das auf große Resonanz gestoßen ist. Dabei werden Mädchen und Jungen einen Tag lang mit den möglichen Gefahren am und im Wasser vertraut gemacht. Spielerisch lernen sie, diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, ohne dass der Spaß beim Baden zu kurz kommt.

Ebenfalls Erfreuliches vermeldeten die Vertreter der Ortsgruppe Bad Arolsen. Bei der 
einmal jährlich stattfindenden Projektwoche mit dem Gymnasium gelang es, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sogar den Rettungsschwimmerschein abzulegen. Um an diese Erfolge im neuen Jahr anzuknüpfen, stellte die technische Leiterin für den Ausbildungsbereich, Natja Lux, das Projekt „Rescue Camp“ vor, das Jugendlichen ab 13 Jahren die Möglichkeit bieten soll, die 
Arbeit der DLRG am Diemelsee kennenzulernen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Dienstag, 19. April.

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