Waldeck-Frankenberg

Dubiose Stellenangebote

- Waldeck-Frankenberg (r). In den letzten Tagen wurden massenhaft E-Mails mit einem sogenannten „Stellenangebot“ verschickt, teilt die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg in Korbach mit.

Ein Nebenverdienst von 5000 bis 6000 Euro werde darin in Aussicht gestellt, ohne dass dafür ein großer Zeitaufwand oder besondere Kenntnisse notwendig sind. Lediglich ein Bankkonto müsse vorhanden sein.

Die Masche: Eine Firma, die laut E-Mail-Absender aus Kroatien stamme, überweist auf das Konto mehrere Tausend Euro. Der Inhaber soll das Geld dann sofort abheben und per Western Union oder Money Gram einem Agenten überweisen. Das Honorar für diese Transaktion soll 20 Prozent betragen, die bei der Überweisung gleich abgezogen werden können. Die E-Mail suggeriere, dass es sich um ein legales Geschäft handele, dass gegen keine deutschen Gesetze verstoße.

Die Polizei warnt jedoch ausdrücklich vor solch dubiosen Geschäften. Allein schon der Absender aus Kroatien müsse laut Polizei stutzig machen. Wer dieses Angebot annehme, beteilige sich an einer Straftat. Das scheinbar legale Geschäft soll nach Angaben der Polizei dazu genutzt werden, unrechtmäßig erlangtes Geld mit ihrer Hilfe zu waschen.

Wer darauf eingehe, verstoße gegen Paragraf 261 des Strafgesetzbuches und mache sich der Geldwäsche und der Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte strafbar. Das Strafmaß beträgt für ein solches Vergehen drei Monate bis zu fünf Jahren. Bereits der Versuch ist strafbar.

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