Entwarnung nach Verpuffung im Ölofen

Einsatz in der Korbacher Altstadt

Korbach - Ein technischer Defekt an einem Ölofen war am Montagabend der Auslöser für den Einsatz von 22 Feuerwehrleuten, Rettungssanitätern und der Polizei in der Korbacher Altstadt. Schnell gaben die Experten aber Entwarnung.

Mit dem Schrecken kamen die Bewohner eines Hauses in der Korbacher Altstadt am Montagabend davon. Ein Knall am Ölofen im Flur des alten Hauses hatte die Bewohner hellhörig werden lassen. Sie hatten die Feuerwehr angerufen. Mit fünf Wagen und 22 Einsatzkräften rückte die Wehr an. Die Aufregung in der Altstadt war groß. Schnell gaben die Feuerwehrleute aber Entwarnung und machten sich auf den Rückweg. Karsten Kühler, stellvertretender Wehrführer, erklärte: "Ein technischer Defekt hatte in einem Ölofen für eine Verpuffung gesorgt". Es sei richtig, in dieser Situation die Feuerwehr zu rufen, betonte er. Durch die Rohre nämlich könne sich die Verpuffung schnell in einen Brand verwandeln. Also kontrollierten die Einsatzkräfte mit einer Wärmebildkamera die Rohre. "Aber wir stellten nichts Außergewöhnliches fest", erklärte Kühler. Nach rund 15 Minuten rückten die Einsatzkräfte wieder ab und ließen schaulustige Zaungäste zurück. (resa)

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