Windenrettung mit Polizeihelikopter

Einsatzkräfte der Bergwacht retten verletzten Wanderer am Edersee

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Mit der Bergwacht im Einsatz: Der Polizeihelikopter aus Egelsbach nahm den verlet zten Wanderer auf und flog zum Zwischenlandeplatz in Basdorf. F 

Erhebliche Kopfverletzungen durch einen Sturz in felsigem Gelände zog sich ein Wanderer am vergangenen Dienstag im Bereich des nördlichen Naturparks Kellerwald zu. Von dem aufwendigen Einsatz berichtet die DRK-Bergwacht Hessen auf ihrer Internetseite. Neun Bergretter aus Willingen und Bad Wildungen waren daran beteiligt.

Der Feriengast aus Herne war mit seiner Familie im Bereich der Hünselburg, nördlich des Edersees in der Nähe von Basdorf, unterwegs. Im felsigen Gelände kam er rückwärts zu Fall und verletzte sich dabei erheblich am Kopf. Bedingt durch Medikamente kam es zu einer starken Blutung.

Zufällig vorbei kommende Passanten, darunter eine Krankenschwester, leisteten umgehend gekonnt Erste Hilfe. Nach Absetzen des Notrufes war relativ schnell klar, das die Einsatzstelle mit normalen Rettungsmitteln nicht wird erreichbar sein. Hierauf alarmierte die Rettungsleitstelle, neben dem Rettungswagen aus Herzhausen, die Bergwachten aus Bad Wildungen und Willingen.

Aufgrund von Einsätzen aus der Vergangenheit war bekannt, das die Einsatzstelle weitab von befahrbaren Wegen sein wird. Daraufhin entschloss sich der Einsatzleiter der Bergwacht, umgehend einen Hubschrauber mit Winde zu alarmieren. Weil ein Bundespolizei-Hubschrauber aus Fuldatal nicht zur Verfügung stand, wurde der Helikopter der Landespolizei Hessen aus Egelsbach noch auf der Anfahrt angefordert.

Gemeinsam trafen sich alle Einsatzkräfte am Sportplatz in Basdorf. Von dort entschloss man sich, parallel zum Helikopter, einen Trupp Einsatzkräfte zu Fuß zu Einsatzstelle zu entsenden. Von Vorteil erwies es sich hier, so die Bergwacht weiter, dass der Wehrführer der Basdorfer Feuerwehr mit seiner Ortskenntnis die Einsatzkräfte möglichst dicht mit dem Einsatzfahrzeug an die Einsatzstelle navigieren konnte.

Der nach etwa 35 Minuten eintreffende Polizeihelikopter nahm, mit noch laufenden Rotoren, sofort zwei Bergwacht-Luftretter an Bord und hob unmittelbar wieder zur Einsatzstelle ab. Beide Teams, auf dem Boden und aus der Luft trafen unmittelbar nacheinander an der Einsatzstelle ein.

Der Bewuchs ließ ein Winschen an der Einsatzstelle zu, somit konnte der Patient zügig versorgt werden. Am Zwischenlandeplatz in Basdorf wurde der Verletzte dann an den Rettungswagen übergeben und ins Korbacher Krankenhaus gebracht. Nach etwa drei Stunden war der Einsatz beendet.  red/tk

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