Waldeck-Frankenberg

Mit dem Elektrofahrrad durch die "Grimm-Heimat Nordhessen"

- Waldeck-Frankenberg (nv). Wer sein Fahrrad liebt . . . aber aus eigener Kraft nicht (mehr) die Berge hinauf kommt, der fährt Elektrofahrrad. Die Touristik Service Waldeck-Ederbergland plant, im Landdkeis ein Netz von Vermietstationen aufzubauen.

Um die reizvolle Landschaft zwischen Edersee und Willinger Ettelsberg zu erkunden, müssen Radfahrer bisher kräftig in die Pedale treten. Damit künftig nicht nur Profis die Berge erklimmen können, soll der Landkreis zur Elektrofahrrad-Region werden. Dazu hat die Nordhessen-Touristik mit den Elektrorad-Experten der Firma movelo (Bad Reichenhall) ein Konzept zur Vermarktung der „Grimm-Heimat Nordhessen“ entwickelt. Klaus Dieter Brandstetter, Geschäftsführer der Touristik Service Waldeck-Ederbergland, präsentierte die Pläne am Donnerstag in Korbach gemeinsam mit movelo-Chef Andreas Senger.

Ebenso wie andere renommierte Tourismusregionen in Deutschland, Österreich, Italien und Spanien wollen die Hessen neue Zielgruppen erschließen. Zur „Grimm-Heimat Nordhessen“ gehören neben Waldeck-Frankenberg die Landkreise Werra-Meißner, Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Kassel sowie die Stadt Kassel. Die Pedelecs sind laut Senger vor allem für ältere Gäste, Genussmenschen, Nicht-Radfahrer und Radfahrer, die sich nicht (mehr) anstrengen dürfen interessant. Der Elektromotor am Rahmen, der jeden Tritt in die Pedale unterstützt, reduziert beispielsweise eine Steigung von zehn Prozent quasi auf null.

Brandstetters Ziel ist es, möglichst viele touristische Betriebe für das volle Fahrvergnügen mit halber Kraft zu begeistern. Waldeck-Frankenberg werde sich dem Projekt nur anschließen, wenn Urlauber und Einheimische genügend Vermiet- und Akkuwechselstationen ansteuern könnten, räumt er ein. Wer sich für das Projekt interessiert, solle sich bei der zuständigen Tourist-Info melden.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 27. Februar 2010.

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