Polizei kontrolliert Lkw und Busse an der Bundesstraße 252

„Erschreckendes Ergebnis“

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Vöhl-Herzhausen - Die Polizei in Waldeck-Frankenberg verschärft die Kontrollen von Bussen und Lastwagen: Den ganzen Freitag über nahm der Kontrolltrupp Nordhessen in Herzhausen, Kirchlotheim und Ederbringhausen Fahrzeuge unter die Lupe.

Funktioniert die Lichttechnik? Bergen die Reifen Gefahren? Halten die Bremsen den Belastungen stand? Und wie sieht es um die Sozialvorschriften aus? Auf drei Parkplätzen zwischen Korbach und Frankenberg kontrollierte die Polizei gestern den Zustand von Lastwagen und Bussen. „Wir erhöhen durch regelmäßige Kontrollen den Verfolgungsdruck“, erklärte Einsatzleiter Ottmar Müller und verwies auf die kürzlichen Kontrollen an gleicher Stelle. Damals waren erhebliche Mängel festgestellt worden.

Neben den Lastwagen, die regelmäßig in den Fokus der Polizei rücken, widmeten sich die Beamten gestern verstärkt auch dem öffentlichen Personennahverkehr. Unterstützung beim Einsatz gab es von den Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks.

In Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Zolls und des Regierungspräsidiums nahmen die Beamten während der Kontrollen auch mögliche Steuervergehen und Probleme bei der Umsetzung der neuen Gesetze rund um Abfallentsorgung in den Blick.

Das Ergebnis war zweigeteilt: Insgesamt 18 Omnibusse seien kontrolliert worden, erklärte Dirk Virnich von der Polizei gestern Abend. „Gravierende Beanstandungen hatten wir nicht“, befand er, „es mussten sieben Ordnungswidrigkeiten wegen kleinerer Verstöße geahndet werden.“

Bei den Lastwagen fiel die Bilanz aber nicht so gut aus: 66 Lkw wurden kontrolliert. Fünf Fahrzeuge mussten vorübergehend stillgelegt werden - wegen defekter Bremsen, mangelnder Ladungssicherung von Betonteilen oder Überschreitung der zulässigen Gesamthöhe. Insgesamt leitete die Polizei 19 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, sie vergab 18 Mängelanzeigen. „Das ist ein erschreckendes Ergebnis“, befand Einsatzleiter Ottmar Müller am Ende des Tages.(resa)

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