Termine können auf früheren Zeitpunkt verlegt werden

Es gibt mehr Impfstoff für die Impfzentren in Hessen

Sehr begehrtes Gut: Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums hält eine Spritze mit Covid-19-Impfstoff in seiner Hand.
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Sehr begehrtes Gut: Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums hält eine Spritze mit Covid-19-Impfstoff in seiner Hand.

Im Kampf gegen das Corona-Virus gibt es mehr Impfstoff für die 28 hessischen Impfzentren. Die neuerlichen Zusagen der Impfstoffhersteller und des Bundes gegenüber den Ländern ermöglichen eine schnellere Impfung.

Waldeck-Frankenberg – In einer Pressemitteilung verkünden Hessens Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose: „Hessen bekommt mehr Impfstoff, sodass wir die Terminvergabe beschleunigen können. Angesprochen sind weiterhin Menschen der ersten Priorisierungsgruppe – also vornehmlich jene, die älter als 80 Jahre sind.

Vereinbarte Impftermine, die nach dem 22. März liegen, können ab Samstag, 20. Februar, umgebucht werden. Wichtig: Es ist keine Pflicht, einen früheren Termin zu wählen. Das ist ein Angebot des Landes. Benötigt werden individuelle Angaben, die die Impfberechtigten per E-Mail beziehungsweise per Brief erhalten haben. Paartermine können ebenfalls umgebucht werden – telefonisch: 0611/ 505 92 888 oder 116 117 oder online: impfterminservice.hessen.de oder impfterminservice.de

In der Terminsoftware des Landes Hessen sind nach aktuellem Stand für das Impfzentrum Waldeck-Frankenberg in Korbach Termine bis in die zweite Maihälfte frei. „Wenn weiterer Impfstoff zur Verfügung steht, wird das Terminangebot ausgeweitet“, erklärt Ann-Katrin Heimbuchner, Pressereferentin des Landkreises.

Im Impfzentrum des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Korbach gab es in der ersten Woche nach Betriebsstart am 9. Februar insgesamt 390 Impftermine. Pro Tag standen 78 Dosen Impfstoff zur Verfügung. Das Impfzentrum in Korbach ist darauf ausgelegt, maximal 1000 Menschen am Tag impfen zu können. Impfreaktionen sind dem Landkreis bisher nicht bekannt.

Die Personalplanung habe gepasst, erklärt Heimbuchner: „Es war mehr Personal vorhanden, als notwendig, um in jetzigen Zeiten der relativ geringen Auslastung des Zentrums parallel Mitarbeitende zu schulen.“ In einigen anderen Landkreisen in Hessen hatte die erste Woche gezeigt, dass die Anamnesegespräche, in denen die Ärzte die medizinische Vorgeschichte der Impflinge erfahren, deutlich länger dauern als in den Landesplanungen erwartet. In Korbach habe es diesbezüglich keine zeitlichen Probleme gegeben, so Heimbuchner: „Die Dauer der Gespräche und auch die Dauer des gesamten Impfprozesses variieren jedoch stark und sind maßgeblich abhängig vom zu beratenden Impfling.“

Bei den parallel laufenden mobilen Impfungen haben die letzten beiden der 30 Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis in dieser Woche die zweite Impfung erhalten. Zudem wurden bisher in acht Krankenhäusern Erstimpfungen verabreicht. In drei der Häuser wurden diese Woche bereits die Zweitimpfungen durchgeführt. (Lutz Benseler)

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