Nominierung in Kassel-Land löst Irritationen in Waldeck-Frankenberg aus

Esther Dilcher möchte für SPD in Bundestag

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Esther Dilcher aus Hofgeismar möchte für die SPD in den Bundestag einziehen. Unser Bild zeigt sie beim SPD-Sommerfest in Mengeringhausen mit Harry Becker (l.) und Klaus Tschierschky (r. ) vom SPD-Ortsverein sowie Stadtrat Udo Jost (2.v.l.) vom Ortsverein Bad Arolsen und Erstem Stadtrat Helmut Hausmann (CDU).

Das SPD-Sommerfest in Mengeringhausen nutzte die Hofgeismarer SPD-Politikerin Esther Dilcher (50) am Samstagnachmittag, um sich erstmals im Waldecker Land als mögliche neue Kandidatin für ein Mandat im Bundestag vorzustellen.

Zwar findet die entscheidende Parteikonferenz für den Wahlkreis 167 (Waldeck) erst am 14. Oktober statt, doch wurde die Rechtsanwaältin und Notarin bereits vom SPD-Unterbezirksausschuss Kassel-Land als Bewerberin und damit mögliche Gegenkandidatin des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon nominiert. 

Aktiv ist Esther Dilcher im Bezirksvorstand der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (AsF), im SPD-Unterbezirksvorstand Kassel-Land sowie als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hofgeismar. 

Von 2001 bis 2013 gehörte sie der Stadtverordnetenversammlung und dort dem Haupt- und Finanzausschuss an. Nun strebt sie ein Mandat im Bundestag an. Ulrich Meßmer (Calden) war von 2009 bis 2013 direkt gewählter SPD-Bundestagsabgeordneter und unterlag 2013 knapp Thomas Viesehon.

 Nach der Kommunalwahl 2016 habe sie sich für eine Kandidatur entschieden, erklärte sie gegenüber der WLZ. Ermuntert worden sei sie aus den Reihen der AsF-Frauen. Esther Dilcher räumt ein, dass es nach der Nominierung in Kassel-Land Irritationen im Unterbezirk Waldeck-Frankenberg gebe. 

Möglich ist es, dass auch aus Waldeck-Frankenberg ein Bewerber nominiert wird. Doch bei der für den 14. Oktober angesetzten Wahlkreisdelegiertenkonferenz verfügen die Genossen aus dem Land an Eder und Diemel nur über ein Drittel der Stimmen. (ah)

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