Redewendung vom 25. Mai

Etwas geht flöten

- Wer heute beim Champions-League-Finale auf den falschen Verein setzt, dem kann ganz schnell das Geld flöten gehen.

Jemand verliert also etwas. Doch was hat das Sprichwort mit dem Instrument zu tun? Laut dem Standardwerk Krüger-Lorenzen nichts. Demnach stammt „flöten gehen“ vom hebräischen Peleta, was für „Flucht des Betrügers“ steht. Das Wort gelang als „feleta“ in die Niederlande und wurde in Deutschland zu „flöten“. Diese These teilen nicht alle. Allerdings geht aus dem Wort Peleta auch „Pleite“ hervor, was wiederum zu „flöten gehen“ und dem schlechten Tipp beim Finale passen würde. Haben Sie sich schon mal gefragt, welchen Ursprung eine Redewendung hat? Schicken Sie Ihre Redewendung an lokalredaktion@wlz-fz.de oder per Post an WLZ-FZ, Lengefelder Straße 6, in 34497 Korbach

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