Hettich, Isenberg und Okel gewinnen Auszeichnung des Landkreises

Familienfreundliche Firmen geehrt

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Vöhl-Herzhausen - Zum ersten Mal verlieh das Bündnis „Beruf und Familie“ am Mittwochabend einen Preis für „familienfreundliche Unternehmen“: Unter 23 Bewerbern gewannen die Firmen Hettich, Isenberg und Okel.

Sie bieten Müttern und Vätern im Betrieb besonderen Raum, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen: Dafür zeichnete das Bündnis „Beruf und Familie in Waldeck-Frankenberg“ am Mittwochabend im Nationalpark-Zentrum in Herzhausen drei Unternehmen aus.

In drei Kategorien hatten sich insgesamt 23 Betriebe mit ihren Aktionen beworben, die Jury hatte zehn Finalisten in den Schlussspurt geschickt. Fast 1000 WLZ-FZ-Leser beteiligten sich an der Auswertung und gaben ihre Stimmen ab. Sie gingen in die Bewertung der Jury mit ein.

Bei den Betrieben bis 50 Mitarbeiter gewann schließlich die Firma Isenberg aus Berndorf. In der mittleren Kategorie setzte sich die Firma Okel aus Rhoden gegen zwei ebenfalls nominierte Finalisten durch und bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern gewann die Firma Hettich aus Frankenberg.

„Familienfreundliche Betriebe ermutigen junge Menschen mit Kindern, in unserem Landkreis zu leben und zu arbeiten“, erklärte Landrat Dr. Reinhard Kubat. Und damit seien sie ein wertvolles Instrument im Kampf gegen Fachkräftemangel und den demografischen Wandel.

Festrednerin und Unternehmerin Angelika Aschenbrenner betonte noch einen anderen Aspekt: „Wir haben die bestausgebildeten Frauen aller Zeiten“, erklärte sie, „dieses Humankapital dürfen wir nicht am Herd liegen lassen“. Das könnten sich die Unternehmen nicht leisten und deswegen sei es auch in ihrem Sinne, familienfreundliche Modelle zu erarbeiten und anzubieten. Auch der Aspekt der Pflege von Familienangehörigen müsse immer stärker beachtet werden. „Politik und Wirtschaft müssen endlich umdenken“, erklärte Angelika Aschenbrenner und lobte die Aktionen der teilnehmenden Unternehmen.

Auch im nächsten Jahr soll der Preis ausgeschrieben werden, dann wünschen sich die Initiatoren noch mehr Bewerber. (resa)

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