Waldeck-Frankenberg

Familienministerin Köhler hat Wurzeln im Waldecker Land

- Waldeck-Frankenberg (jos). Die Familie der Familienministerin Kristina Köhler (CDU) stammt aus dem Waldecker Land, wo bis heute die Pateneltern der 32-Jährigen leben.

Als Kristina Köhler Ende November von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur neuen Familienministerin gemacht wurde, erhielt die promovierte Politikwissenschaftlerin und studierte Soziologin zahlreiche Glückwünsche aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Familienstadt Frankenberg

Zu den ersten Gratulanten zählte – wie in der WLZ-FZ vom 28. November berichtet – der Frankenberger Bürgermeister Christian Engelhardt. Er kennt die Wiesbadenerin aus seiner Zeit in der Jungen Union und hofft durch den engen Kontakt zu der neuen Familienministerin, dass er das Frankenberger Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ auch in Berlin bekannt machen kann.

Engelhardts Einladung an die Ministerin, die Stadt Frankenberg zu besuchen, werde sicher mit Freude angenommen werden, erklärte jetzt Nordhild Köhler gegenüber der WLZ-FZ. In einer Zuschrift an unsere Zeitung betont die Mutter der Familienministerin: „Kristina Köhler hat sogar waldeckische Wurzeln, denn ich bin in Sachsenhausen geboren und habe dort eine herrliche Kinder- und Jugendzeit gehabt.“

Nordhild Köhlers Vater Sepp Meilinger war in der Zeit von 1939 bis 1957 Pächter der Sachsenhäuser Adler-Apotheke. „Nach dem Weggang aus Sachsenhausen in den Taunus sind die Verbindungen der Familien Meilinger und Köhler ins Waldeckische nie abgerissen“, betont Nordhild Köhler gegenüber der WLZ-FZ. Aus ihrem Heimatort Sachsenhausen und von den Schulkameraden der Korbacher „Penne“ habe sie viele Glückwünsche erhalten.

Pateneltern in Waldeck

Kristina Köhler habe das Glück, eine „sehr liebe Patenfamilie“ im Waldeckischen zu besitzen. „In der Geborgenheit dieser liebevollen, tüchtigen Handwerkerfamilie in einem kleinen, schmucken Wal­decker Bilderbuchort verlebte sie unzählige Male ihre Ferien“, berichtet Nordhild Köhler über ihre Tochter. Und obendrein sei Kristina aus der „guten Wal­decker Luft“ immer gestärkt nach Wiesbaden zurückgekommen. Vielleicht wird das Waldecker Land also künftig Rückzugsort für eine Bundesministerin.

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