Förderprogramme sollen Jugendlichen nach dem Scheitern helfen

Fast sieben Prozent ohne Schulabschluss

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Rund sieben Prozent der Schüler in Waldeck-Frankenberg verlassen die Schule ohne Abschluss: Unterstützung gibt es dann vom Jobcenter ebenso wie von Sozialpädagogen wie Angelika Goldkamp.

Waldeck-Frankenberg. In Waldeck-Frankenberg blieben im vergangenen Jahr 6,4 Prozent der Schulabgänger ohne Abschluss. Das zeigen aktuelle Zahlen aus der deutschen Regionaldatenbank.

Damit liegt der Kreis im Mittelfeld: Während im fränkischen Ansbach nur 1,1 Prozent der Abschlussschüler erfolglos die Schule verließen, waren es in Mansfeld-Südharz 14,4 Prozent. Der hessische Landesdurchschnitt liegt bei fünf Prozent. „Hessenweit verließen also 1089 Jugendliche die Schule ohne Abschluss“, erklärt Barbara Sandhäger vom Schulamt, „in Waldeck-Frankenberg waren es im Schuljahr 2014/2015 39 Schülerinnen und Schüler.“ 

Betroffen seien neben Jugendlichen der Förder- und Hauptschulen auch Jungen und Mädchen, die die 10. Klasse einer Realschule ohne Mittleren Abschluss oder die gymnasiale Oberstufe ohne Abitur verlassen. Die Gründe dafür seien „individuell und komplex“, erklärt Barbara Sandhäger. Frustrierende Erfahrungen der Jugendlichen könnten zu Schulverweigerung, Fehlzeiten, Störungen des Unterrichtsablaufs oder Resignation führen. (resa)

Mehr über Schüler ohne Abschluss und die Chancen, es trotzdem zu schaffen, lesen Sie in der WLZ am 10. Dezember.

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