Rauchentwicklung bei Frohnhäuser Firma

Feuerwehr bekämpft Glut in Spänebunker

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Battenberg-Frohnhausen - In der Staub-Absauganlage es Spänebunkers des Haustürenherstellers Hefro hat es am Donnerstagvormittag gebrannt. Rund 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um mehrere kleine Brandherde zu lokalisieren und zu löschen.

Schwarzer Qualm quoll am Donnerstag gegen 10.44 Uhr aus einem Rohr auf dem Dach eines Spänebunkers. „Mitarbeiter haben heute morgen Rauch gerochen“, berichtete Horst Koch, einer der Geschäftsführer der Firma Hefro. Daraufhin wurden die Wehren von Battenberg und Frohnhausen alarmiert. „Wir haben eine leichte Rauchentwicklung auf dem Dach des Spänelagers festgestellt“, erklärte Einsatzleiter Dirk Wind. Weil die Feuerwehrleute den Brandherd allerdings nicht lokalisieren konnten, untersuchte der Angriffstrupp den Speicher mit einer Wärmebildkamera.

Schließlich fanden die Einsatzkräfte drei kleine Glutnester hinter einem Stellmotor in der Staubabzugsanlage. Die Brandschützer öffneten die Kontroll- und Reinigungsschleusen, um die Glut aus dem Rohr zu holen. „Die Glutnester hatten sich auf einer Fläche von etwa einem halben Quadratmeter entwickelt“, sagte Wind. Es habe lange gedauert, die Rohre zu öffnen und an den Brandherd zu gelangen. Schließlich löschten die Kameraden die Glutnester ab und holten sie aus der Abzugsanlage heraus.

Über Mittag haben die Feuerwehrleute dann den gesamten Spänebunker mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester untersucht. „Wenn noch mehr Brandherde drin wären, dann müssten wir die Sprinkleranlage öffnen und den Bunker fluten“, sagte Wind.

„Die spannende Frage ist: Wo kommt die Glut her? Eigentlich kann dort kein Funken hineinkommen“, sagte Geschäftsführer Horst Koch. Seinen Angaben zufolge ist der Sachschaden gering. Einen Brand gab es noch nie bei der Frohnhäuser Firma. „Die Anlage haben wir seit 1996 und bisher gab es nie Probleme.“

von Mark Adelund Patricia Kutsch

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