Bilanz bei Hauptversammlung des Kreisverbandes in Külte

Feuerwehren rücken zu 1618 Einsätzen in Waldeck-Frankenberg aus 

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Amtierende und ehemalige Vorstandsmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes: Uwe Schaumburg, Nadia Reis, Markus Potthof, Erich Fischer, Uwe Wilke, Eberhard Henkelmann, Manfred Hankel, Jürgen Querl, Christian Engekbracht, Günter Radtke, Gerhard Biederbick, Bernhard Holzapfel und Hans Hiemer.

Volkmarsen-Külte. Die Arbeit der Rettungsdienste in Waldeck-Frankenberg soll spätestens bis zum Hessentag 2018 in Korbach durch ein neues abhörsicheres Gefahrenabwehrzentrum mit schnellen Datenleitungen koordiniert werden, sagte der scheidende Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf bei der Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Külte.

Die Einsatzabteilungen der 176 Freiwilligen Feuerwehren mit rund 4700 Mitgliedern sollen dann auch mithilfe des digitalen Funks lückenlos im Land zwischen Diemel und Eder in Verbindung mit der modernen Leitstelle sein, so Deutschendorf vor knapp 530 Feuerwehrleuten.

Die fünf Arbeitsplätze im Kreishaus werden in einem Raum zusammengefasst, Für den Service Digitalfunk wird eine Fachkraft eingestellt.

In seinem 16-seitigen Bericht verzeichnete Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick im vorigen Jahr 1618 (Vj.: 1716) Einsätze, darunter 651 (628) Brände und 788 (904) Hilfeleistungen. 104 (84) Menschen wurden verletzt oder ohne Blessuren gerettet, 15 (17) leider nur noch tot geborgen.

Vorsitzender Manfred Hankel betonte, der Kreisfeuerwehrverband werde sich im Dialog mit Politikern, Arbeitgeber und Feuerwehr-Führungskräften für den Erhalt des flächendeckenden und ehrenamtlichen Brandschutzwesens und des Katastrophenschutzes im Landkreis einsetzen.

Dazu beigetragen haben auch die 568 Feuerwehrfrauen, wie die scheidende Frauensprecherin Nadia Reis berichtete. Sie seien gut ausgebildet, allerdings müssten sie Beruf, Familie und Feuerwehr unter einem Hut bringen. 

Die Feuerwehren erbringen nach Auffassung des Volkmarser Bürgermeisters Hartmut Linnekugel Leistungen, die nicht alle in öffentlichen Haushalten abgebildet werden könnten, und die Wehren seien der beste Beweis dafür, dass der Staat nicht alle Lebensbereiche reglementieren dürfe. sondern die Bürger Eigeninitiative entwickeln sollten. (Ausführlicher Bericht in der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung)

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