Waldeck-Frankenberg

Feuerwehren rückten 1500-mal aus

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- Frankenau (mwi). Erfreulich stellt sich die Situation der Feuerwehren in Waldeck-Frankenberg dar. Über die Arbeit der Feuerwehren berichteten die Verantwortlichen bei der Frühjahrshauptversammlung.

Zu rund zehn Prozent mehr Einsätzen rückten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute im vergangenen Jahr aus. Davon berichtete Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Neben 535 Bränden waren insbesondere die immer häufiger notwendigen Hilfeleistungen Grund für den Anstieg. Die intensivierte Öffentlichkeitsarbeit habe ihre Früchte getragen, betonte Biederbick. Nach Rückgängen in den vergangenen Jahren stiegen die Zahlen der aktiven Brandschützer in 2010 zum zweiten Mal in Folge wieder an. Die Einsatzabteilungen der Waldeck-Frankenberger Feuerwehren zählen knapp 4700 Personen. Insgesamt existieren 180 freiwillige Wehren sowie sieben Werks- und Betriebsfeuerwehren im Landkreis.

In fast 1000 Lehrgängen haben sich die Einsatzkräfte weitergebildet. Biederbick lobte das hohe Niveau des Ausbildungsstandes. Gleichzeitig bat er die Wehren aber darum, die Standortausbildung häufiger gemeinsam vorzunehmen, um die Zusammenarbeit untereinander noch stärker zu fördern.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Manfred Hankel, zeigte in seinem Bericht die Schwerpunkte der Arbeit des Kreisverbandes auf. Im laufenden Jahr lege man viel Wert auf Unterstützung bei der Ausbildung. So bietet der Verband am 7. Mai ein Ausbildungsforum für Wehrführer und Kreisausbilder in Vöhl an, bei dem Referenten den Umgang mit Hybridfahrzeugen bei Verkehrsunfällen und Gefahren beim Brand von Photovoltaikanlagen genauer erläutern. Den zuletzt immer schlechter besuchten Verbandstag wird es nicht mehr geben. Stattdessen plant der Verband einen Empfang mit Vertretern aus den Reihen der Politik, des Verbandswesens und Firmenvertretern, die sich für den Brandschutz einsetzen.

Kreisjugendwart Markus Potthof berichtete über die Arbeit der Nachwuchsabteilungen. Über 1800 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren sind in 139 Jugendfeuerwehren aktiv. Trotz der etwas sinkenden Mitgliederzahl habe sich die Zahl der Übernahmen in die Einsatzabteilungen mit 119 deutlich positiv entwickelt.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Dienstag, 15. März

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