Brand in Höringhäuser Unternehmen

Filteranlage an Schweißroboter gelöscht

Waldeck-Höringhausen - 35 Feuerwehrleute löschten am frühen Dienstagmorgen einen Brand in einer Luftfilteranlage eines Unternehmens für Befestigungstechnik im Bereich Beton-Konstruktionen und Verbundträger.

Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg brach das Feuer vermutlich durch Funkenflug in der Filteranlage aus. Mitarbeiter der Nachtschicht bemerkten die Rauchentwicklung gegen 3.30 Uhr und schlugen Alarm. Die Feuerwehren aus Höringhausen und Sachsenhausen bekämpften das Feuer. Mehrere Atemschutz-Trupps drangen zum Brandherd vor und schraubten die Filteranlage auseinander, um das Feuer zu löschen.

„Eine sehr aufwendige Angelegenheit“, beschreibt Schaumburg die Anforderungen an die Brandschützer. Nach Entlüftung der Werkshallen rückte die Feuerwehr erst gegen 5 Uhr wieder ab. „Es ist sehr hilfreich bei einem Brand, wenn zufällig Feuerwehrleute in einem Unternehmen sind, die schnell reagieren können“, sagt Uwe Schaumburg, der selbst Mitarbeiter in dem stahlverarbeitenden Betrieb ist.

Bereits Ende November kam es in derselben Halle, in der Roboter Stahlbauteile für Fertigbeton fertigen, zu einem ähnlichen Brand. Papierlamellen in einem Absaugsystem, das Luft nach dem Schweißen reinigt, hatten aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Dabei entstand 30 000 Euro Schaden.

Wie hoch der Schaden ist, der bei dem Brand am Dienstag entstand, steht noch nicht fest. Auch diesmal steht die Produktion in der Werkshalle für einige Zeit still.(höh)

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