Info-Abend am 18. September

Fledermaus im Fokus

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Fledermaus an einem Baum.  

Etwa 25 Fledermaus-Arten gibt es in Deutschland, 18 in Waldeck-Frankenberg. Die Tiere spielen eine wichtige Rolle für unsere Umwelt, erklären Naturschützer am „Fledermaus-Erlebnisabend“.

Im Waldecker Land fühlen sich Fledermäuse besonders wohl. Das liege vor allem am Eder-, Diemel- und Twistesee, aber auch am Nationalpark, sagt Frank Seumer vom NABU Frankenberg. Seit gut 30 Jahren beschäftigt er sich mit den Tieren. Die Seen und viele alte Bäume bieten ihnen viel Nahrung in Form von Insekten, im Winter finden sie Unterschlupf in Höhlen und Stollen ehemaliger Bergbaugebiete. Das locke sogar Exemplare beispielsweise aus Norddeutschland an. Für den Kreislauf der Natur seien Fledermäuse wichtig, das Fressen von Insekten sei ihre Aufgabe. 

Faszinierende Tiere.

Doch noch immer hätten die Tiere ein schlechtes Image. Zu Unrecht, sagt der Experte. „Fledermäuse saugen kein Blut.“ Auch dazu sollen die Info-Abende dienen, wie am 18. September ab 19 Uhr im Nationalparkzentrum Herzhausen beitragen. Die Referenten wollen unterhaltsam mit Vorurteilen aufräumen. Im Vordergrund stehen Infos und Spaß. Sie zeigen Kindern und Erwachsenen ein echtes Fledermaus-Skelett, einige ausgestopfte Exemplare und vermitteln zum Beispiel spielerisch, wie die Echoortung funktioniert.

www.nationalparkzentrum-kellerwald-edersee.de

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