50 Flächen stehen zurAuswahl

Förderverein sucht Paten für Nationalpark

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Patenschafts-Punkt: Am Blossenberg liegt ein Punkt, über den man eine Patenschaft übernehmen kann.

Bad Wildungen. Der Förderverein für den Nationalpark Kellerwald-Edersee bietet ein Patenschafts-Programm an.

Für insgesamt 50 Punkte – kleine Areale – auf der Fläche des Nationalparks können für sechs Monate, ein oder zwei Jahre Patenschaften übernommen werden. Allerdings: Bisher hat die Idee wenig Anhänger gefunden. Lediglich einen Paten gibt es derzeit. „Das ist ausbaufähig“, sagt Nicole Backhaus, Geschäftsführerin des Fördervereins.

Auf der gesamten Fläche des Nationalparks verteilen sich die sogenannten PSI-Punkte (permanente Stichproben-Inventur). Dort werden regelmäßig Untersuchungen zur Tier- und Pflanzenwelt angestellt. Etwa 200 mal 200 Meter groß sind die Flächen jeweils. Eine Patenschaft über diese Gebiete sei eher symbolisch, sagt Backhaus. Manche, die am Wegesrand liegen, könne man aufsuchen. Andere liegen abseits der erlaubten Wege und könnten deshalb auch nicht angesteuert werden.

„Die Patenschaften sind eine Möglichkeit, etwas Gutes zu tun“, sagt Dr. Gitta Langer, Vorsitzende des Fördervereins. Mit dem Geld unterstützt der Förderverein den Nationalpark. Zwischen 5000 und 30 000 Euro fließen jedes Jahr an Unterstützung. Ein Großteil werde über Sponsoren generiert, so Langer. Ein kleinerer Teil kommt aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden oder eben Patenschaften. So wurden bereits Forschungsvorhaben mit finanziert, die Anschaffung eines Scooters für Gehbehinderte fürs Nationalpark-Zentrums in Herzhausen und Busausflüge von Schülern in den Nationalpark.

In diesem Jahr wird die Wildkatzenforschung im Park mit gut 5000 Euro vom Förderverein unterstützt, sagt die Vorsitzende. Daran beteiligt ist auch das Frankfurter Senckenberg-Institut. Diese Forschungen hätten bereits begonnen und würden nun fortgesetzt um festzustellen, wie sich die Population der Tiere entwickelt.

 Einzelheiten zu den Patenschaften und was der Förderverein noch so alles für den Nationalpark tut lesen Sie in der WLZ vom 8. Mai.

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