Kriminalpolizei wertet Fotos von Überwachungskamera aus

Fotos von Spielhallen-Räubern

Wolfhagen - Die Kriminalpolizei bittet um Hinweis zur Aufklärung eines Überfalls auf eine Spielhalle in Wolfhagen. Die am 31. März entstanden Bilder einer Überwachungskamera hat die Polizei nun veröffentlicht.

In den frühen Morgenstunden des 31. März 2014 haben zwei mit Sturmhauben maskierte und mit Schlagstock sowie Messer bewaffnete Männer die Spielothek am Wolfhager Bahnhof überfallen. Gegen 1.10 Uhr hatten die beiden Täter die Spielhalle durch die Eingangstür betreten und die 57-jährige Angestellte sowie zwei Kunden mit den Waffen bedroht. Einer der maskierten Männer schlug der 57-Jährigen ins Gesicht, wobei sie zu Boden fiel. Auch die beiden Kunden wurden von den Räubern attackiert und geschlagen. Nachdem die Angestellte den Kassenschlüssel an die Täter übergab, raubten sie sämtliche Geldscheine aus der Kasse und flüchteten aus der Spielhalle in Richtung Bahnhofsgebäude. Da die bisherigen Fahndungen bislang ergebnislos verliefen, veranlasste die Kasseler Staatsanwaltschaft, dass Bilder aus der Überwachungskamera der Spielhalle, auf denen die beiden Täter zu sehen sind, veröffentlicht werden können. Damit erhoffen sich die Ermittler des Kommissariats K 35 und die Staatsanwaltschaft, Hinweise auf die Räuber zu erhalten. Die mit schwarzen Sturmhauben maskierten Männer sollen ca. 180 cm groß und dunkel bekleidet gewesen sein. Beide sollen Deutsch mit südländischem Akzent gesprochen haben. Bei dem Messer könnte es sich um ein ca. 25 bis 30 cm langes "Überlebensmesser" gehandelt haben. Auf einem Bild, das einen Täter von hinten zeigt, ist seine markante Kleidung zu sehen. Auf der Kapuze des dunklen Sweatshirts befindet sich eine helle Hunde- oder Wolfstatze. Seine dunkle Hose hat je einen roten Seitenstreifen und ist am Knöchel hell abgesetzt. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen führt das für Raubdelikte zuständige Kommissariat K 35.

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