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Freude an Blumen: Besucher genießen Anblicke beim Tag der offenen Gärten

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Von: Stefanie Rösner

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Augenweide: lachsfarbene Rosen.
Augenweide: lachsfarbene Rosen. © Stefanie Rösner

Am Samstag und Sonntag hatten 31 Gartenbesitzer in ganz Waldeck-Frankenberg ihre Grünoasen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Waldeck-Frankenberg – Gemächlich schlendern Gartenliebhaber zwischen Beeten und begutachten die kleinen Wunder der Natur. Sie saugen die anregenden Düfte ein, die von üppigen Rosenbeeten ausgehen. Dann suchen sie sich eine schattige Sitzgelegenheit unter uralten Bäumen, an geschmackvoll dekorierten Tischen oder am Bach. Das war er wieder, der Tag der offenen Gärten.

Wem das heiße Sommerwetter gelegen kam, nutzte die Chance, die vielseitigen Gärten zu betreten und zu betrachten. Sofort entstanden Gespräche zwischen Gästen und Gastgebern. Nach der Einschätzung von Mitorganisatorin Silvia Steiner dominierten diesmal Themen wie Klimawandel, trockenresistentes Gärtnern und Frostschäden die Gespräche.

Besucher genießen Einblicke beim Tag der offenen Gärten Waldeck-Frankenberg
Beliebte Nahrungsquelle für Bienen ist der Borretsch im Garten von Katja Schiller in Asel. © Stefanie Rösner

Die Besucher staunten, fotografierten und fachsimpelten über Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung. Die Gartenbesitzer beantworteten viele Fragen. Beide Seiten empfanden die Zusammenkunft als Bereicherung. „Ein schönes Paradies haben Sie sich geschaffen“, lobte eine Besucherin beispielsweise Karin Paul aus Wellen, die mit ihrem Mann einen strukturreichen Garten mit Hecken, Rosen, Kräutern und Sommerblumen pflegt.

Besucher genießen Einblicke beim Tag der offenen Gärten Waldeck-Frankenberg
Das duftet: Karin Paul aus Wellen liebt ihre Rosenvielfalt. © Stefanie Rösner

Es seien die frische Luft und die Bewegung an Feierabend, die das Arbeiten im Garten sehr erträglich machen, sagte Karin Paul. Die Liebe zu Blumen, Sträuchern und Bäumen sowie die Faszination am jahreszeitlichen Wandel sind es, was alle Gartenbesitzer vereint und was in den offenen Gärten sichtbar wurde. Die Besucher nahmen die bunten Beete mit allen Sinnen wahr. Und noch weitere Gäste waren im Sonnenschein angelockt worden: Insekten summten und schwirrten rund um Blüten und Gewässer.

Erfrischung war stets gefragt: Viele Gastgeber sorgten für Verköstigung. Gärtnermeister Norbert Goronzi bot an einem italienischen Keramiktisch kühles Wasser an. (Stefanie Rösner und Werner Ebert)

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