Tipps für Gartenfreunde

Der Frühling ist im Garten die Zeit der Läuse

+
Am Beifuß machen sich im Frühling gern Läuse breit. Die Kolonien sollten nicht groß werden, sonst wird ihnen selbst der Marienkäfer nicht mehr Herr.   

Was tun, wenn der Beifuß im Garten von Läusen befallen ist? Ein Gartenexperte gibt Rat.  

"Jetzt im Frühling ist die Zeit der Läuse", weiß Dieter Levin-Schröder vom Gartentelefon  und der Hessischen Gartenakademie in Kassel. "Besonders im Winterquartier sollte man Kübelpflanzen, aber auch Kräuter und Jungpflanzenanzuchten regelmäßig auf Läusebefall kontrollieren. Selbst junge Austriebe von Kräutern im Freiland, Jungtriebe von Rosen und Stechfichten müssen jetzt regelmäßig auf Läusebefall überprüft werden". Daher sei es auch schon deshalb ratsam, Rosen erst spät zurückzuschneiden, weil man so Läuse und Frostspannerraupen an Rosenjungtrieben gleich mit beseitige.

Gartenfreunde sollten es nie zur Koloniebildung von Läusen kommen lassen. "Wenn Sie die Läuse rechtzeitig entdecken, können sie die jetzt auftretenden Mutterläuse sehr einfach mechanisch entfernen – mit den Fingern abstreifen, mit Wasser abspritzen oder ein mildes Pflanzenschutzmittel, zum Beispiel auf Basis von Kaliseife oder Rapsöl einsetzen", rät Dieter Levin-Schröder. 

Mutterläuse seien lebend gebärend. Würden sie beseitigt, würden damit eine starke Vermehrung und damit Pflanzenschäden verhindert. 

Sobald sich eine Kolonie gebildet hat, sollte ein mildes Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden; der Einsatz müsse bei Bedarf wiederholt werden. "Achten Sie auf den Beipackzettel, besonders die angegebenen Wartezeiten", rät der Experte. (md)

 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare