Rettungshubschrauber ein Einsatz

Fünf Schwerverletzte nach Zusammenstoß in Hatzfeld - Video

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Hatzfeld - Aus unbekannter Ursache ist der 62 Jahre alte Fahrer eines Audi am Mittwochnachmittag auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommen Ford kollidiert. Alle fünf Insassen der beiden Autos erlitten schwere Verletzungen.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei befuhr ein mit drei Senioren besetzter Audi Q 5 am Mittwoch um 16.20 Uhr die Edertalstraße in Hatzfeld in Richtung Holzhausen. In Höhe des Abzweigs in die Friedhofstraße kam der Wagen auf über die Mittellinie und stieß gegen den Kleinwagen.

Der mit einem Ehepaar aus Bad Berleburg besetzte Ford drehte sich durch die Wucht des Aufpralls um die eigene Achse. Der Audi kam wenige Meter weiter in der Friedhofstra0e zum Stehen.Der 62-Jährige Fahrer des Audi – er stammt aus Wiehl bei Gumersbach –, eine gleichaltrige Mitfahrerin auf dem Beifahrersitz sowie eine 76 Jahre alte Frau, die hinten rechts saß, erlitten schwere Verletzungen, ebenso die Insassen des Ford: Ein 72 Jahre alter Mann aus Schwarzenau und seine 68-jährige Ehefrau.

Die 76 Jahre alte Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 in die Siegener Klinik geflogen. Die anderen vier Verletzten wurden mit Rettungswagen in die Marburger Uniklink gebracht. Nach Polizeiangaben besteht bei keinem der Beteiligten Lebensgefahr, alle seien ansprechbar gewesen. Der Hubschrauber war alarmiert worden, um einen zweiten Notarzt vor Ort zu haben.

Die Beamten beziffern den Schaden auf insgesamt 30.000 Euro. Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungshubschrauber der Frankenberger Notarzt, fünf Rettungwagen und Christian Neuhaus als organisatorischer Rettungsdienstleiter. Kameraden der Hatzfelder Feuerwehr streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die L 553 war etwa eine Stunde lang voll gesperrt.

Glück im Unglück: Weil zur Zeit des Unfalls die Schicht des DRK-Rettungsdiensts wechselte, waren besonders viele Einsatzkräfte in den Wachen in Laisa und Frankenberg. Deshalb konnten Ersatzfahrzeuge besetzt werden – ansonsten hätten weiter entfernt stationierte Rettungswagen zur Unterstützung alarmiert werden müssen.

Die Polizei beziffert den Schaden auf insgesamt 30 000 Euro. Die Straße war etwa eine Stunde lang voll gesperrt, während der Aufräumarbeiten kam es zu Behinderungen. (da)

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