Waldeck-Frankenberg

Gebot der Stunde: schnelles Internet

- Waldeck-Frankenberg (tk). Die flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetverbindungen wird in allen Städten und Gemeinden als vorrangiges Ziel betrachtet. Die am Montag gestartete Versteigerung weiterer Mobilfunkfrequenzen kann dieses Vorhaben beschleunigen.

T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O 2 Telefonica: Wer bei der Auktion zum Zuge kommt, verpflichtet sich, ab 2016 90 Prozent der Bevölkerung mit schnellen Breitbandanschlüssen zu versorgen. Ein entsprechender Ausbauplan räumt dem ländlichen Raum Priorität gegenüber Ballungszentren ein. Deshalb sieht auch Wolfgang Baraniak, Leiter der Stabsstelle „Ländlicher Raum“ und DSL-Koordinator der Kreisverwaltung, in der Frequenz-Versteigerung eine große Chance. Mit Blick auf die UMTS-Auktion vor zehn Jahren verweist Baraniak allerdings auch auf das Risiko, dass sich die Anbieter erneut „verzocken“ könnten. Würden die Gebote zu üppig ausfallen, müssten am Ende wieder Abstriche bei den geplanten Netzinvestitionen gemacht werden. Die Folge wäre zeitliche Verzögerungen. „Weiße Flecken“ „Wir werden uns deshalb auch nicht auf die Ankündigungen der Bieter verlassen“, betonte Baraniak gegenüber der WLZ-FZ. Unabhängig vom Ausgang des Bieterverfahrens werde der Landkreis den Abstimmungsprozess mit allen Städten und Gemeinden vorantreiben. In der ersten Jahreshälfte sind entsprechende Konferenzen mit den Bürgermeistern vorgesehen, die Landrat Dr. Reinhard Kubat moderieren werde. Bis Jahresende soll zumindest der Entwurf eines Handlungs- und Finanzierungskonzeptes vorliegen. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Mittwoch, 14. April 2010.

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