Waldeck-Frankenberg

Gemeinsam für besseres Wasser

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- Waldeck-Frankenberg (lb). Eine Kooperation für besseres Wasser: Regierungspräsidium, Energie Wal­deck-Frankenberg (EWF) und die Bürgermeister von elf Kommunen wollen gemeinsam eine Richtlinie der Europäischen Union umsetzen.

Kern der am Dienstag zwischen den drei beteiligten Seiten geschlossenen Vereinbarung ist ein sogenanntes „Beratungs- und Maßnahmenmanagement“: Der Kooperationsvertrag beauftragt – zunächst für ein Jahr – die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) als heimischer Wasserversorger, die Wasserqualität zu verbessern und damit eine Vorgabe der Europäischen Wasserrahmenrichtline zu erfüllen.Erreicht werden soll dies durch gezielte Beratung der Landwirtschaft.

Die Behörden erhoffen sich dadurch eine Reduzierung der Stickstoffwerte im Grundwasser. Weiteres Ziel: Verminderung des erosionsbedingten Phosphoreintrags in die Oberflächengewässer. Das Projekt wird sich auf insgesamt 48 Gemarkungen in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Kassel mit einer gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche von mehr als 23 000 Hektar erstrecken. Für die Landwirte ist die Teilnahme freiwillig. „Der gesamte Erfolg beruht letztendlich auf Freiwilligkeit und Kooperationswillen“, sagte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke.

Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Lübcke und EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller. Als weitere Partner unterschrieben die Bürgermeister Jürgen van der Horst (Bad Arolsen), Klaus-Dieter Henkelmann (Breuna), Rolf Emde (Diemelstadt), Hartmut Linnekugel (Volkmarsen), Reinhard Schaake (Wolfhagen), Volker Becker (Diemelsee), Klaus Friedrich (Korbach), Uwe Steuber (Lichtenfels), Günther Hartmann (Twistetal), Harald Plün­necke (Vöhl) und Jörg Feldmann (Waldeck).

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