Grippewelle hat Waldeck-Frankenberg noch nicht erreicht

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Von der Grippe erwischt: Es gibt Möglichkeiten, das Risiko einer Erkrankung zu vermindern. Und auch wer schon daran leidet, sollte auf sich achten.

Waldeck-Frankenberg. Die Grippewelle rollte über Deutschland hinweg – Waldeck-Frankenberg ist noch nicht betroffen, Impfungen sind aber dennoch sinnvoll.

Waldeck-Frankenberg. Die laut Robert-Koch-Institut in weiten Teilen Deutschland verbreitete Grippewelle hat den Landkreis noch nicht erfasst: Dem Fachdienst Gesundheit wurden dieses Jahr noch keine Influenza-Fälle gemeldet. 

Erfahrungsgemäß sei von der fünften bis achten Kalenderwoche mit dem Gipfel der Erkrankungen zu rechnen, deren Anzahl dann bis Ende März abebbe. „Zumindest für unseren Landkreis ist aufgrund fehlender Meldungen bisher nicht mit einer außergewöhnlichen Entwicklung zu rechnen“, teilt der Fachdienst Gesundheit mit.

Auch jetzt sei eine Impfung noch sinnvoll, ein befriedigender Ausmaß an Immunität werde aber in der Regel erst nach zwei Wochen erreicht. Empfohlen wird die Grippeschutzimpfung für Menschen ab 60 Lebensjahren, für chronisch Kranke wie Diabetiker oder Menschen mit Lungenerkrankungen und Schwangere – und für alle, die Kontakt zu diesen Risikogruppen haben, vor allem medizinisches und Pflegepersonal.

Grippeviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen: Wer einem Erkrankten die Hand schüttelt, häufig benutzte Gegenstände wie Türklinken oder möglicherweise angehustete wie Telefonhörer berührt und sich dann beispielsweise im Gesicht kratzt, riskiert eine Übertragung, so die Erklärung des Fachdiensts.

Wie bei allen Infektionskrankheiten ist der die Handhygiene zur Vermeidung einer Ansteckung wichtig. An der Grippe erkrankte sollten möglichst in den Ellbogen husten und Papiertaschentücher nur einmal benutzen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft die Influenza-Aktivität in der dritten Kalenderwoche als „gering erhöht“ ein. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf Süddeutschland, doch auch in Nordrhein-Westfalen und Kassel waren die Viren schon stärker verbreitet als im Kreis. „Regionale Unterschiede sind auch normal. Am Ende kommen alle dran“, so RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. (wf/r)

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