Willi Depper ist stetig auf der Suche nach Obstbäumen, die für Waldeck-Frankenberg geeignet sind

Große Pfirsichernte in Friedrichshausen

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Das gibt viel Marmelade: Willi Depner aus dem Frankenberger Ortsteil Friedrichshausen freut sich über eine große Pfirsichernte in diesem Jahr.  

Friedrichshausen.  Willi Depner aus Friedrichshausen freut sich über rund 300 Früchte an seinem Pfirsichbaum. Die ersten sind schon reif, die größten wiegen rund 200 Gramm. „Ich bin ständig auf der Suche nach Obstsorten, die für unsere Region geeignet sind“, erklärt der  Hobbygärtner.

Vor zehn Jahren hat der  leidenschaftliche Hobbygärtner seinen Garten angelegt. Neben dem klassischen Obst wachsen dort auch Feigen, Maulbeeren, Tafeltrauben und Physalis. Besonders ertragreich sind in diesem Jahr die Pfirsiche. Die Äste an dem drei Meter hohen Baum sind abgestützt. Er steht windgeschützt in einem Blumenbeet.

Sorte „Benedicte“

„Benedicte“ heißt die aus Frankreich stammende Sorte, die er in einem Gartencenter gekauft hat. „Das war ein Glückstreffer“, sagt Depner über den weißfleischigen Pfirsich. Er ist sehr saftig und schmeckt fruchtig und aromatisch, vergleichbar mit den Tellerpfirsichen.

Im Gegensatz zu den gelbfleischigen Sorten ist „Benedicte“ nicht so anfällig gegen die Kräuselkrankheit, ein häufiger Pilzbefall an Pfirsichbäumen. Einzelne befallene Blätter entfernt Depner mit der Hand. Er verzichtet komplett auf Chemie.

2018 ist ein gutes Obstjahr, da während der Blütezeit viele Bienen flogen und die Blüten bestäubten. Früher hat der Hobby-Imker auch schon mal mit dem Pinsel nachgeholfen und den Blütenstaub verteilt. Auch die Obstveredlung gehört zu Depners Hobbies. Einzelne Obstbäume tragen sogar mehr als zehn Sorten. In Friedrichshausen wachsen sogar Birnen an Apfelbäumen. (Frank Seumer) 

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