Nach Hausbrand in Viermünden liegen Ergebnisse vor

Gutachter: "Kein vorwerfbares Verhalten"

- Frankenberg-Viermünden (apa/r). Die Kriminalpolizei Korbach hat gemeinsam mit einem Brandsachverständigen die Brandstelle im Neuen Weg untersucht.

Dort hatte es am Nachmittag des 24. Dezember und kurz nach Mitternacht zwei Einsätze der örtlichen Feuerwehren gegeben (wir berichteten). Der Dachstuhl eines Zweifamilienhauses stand in der Nacht zum ersten Weihnachtstag in voller Ausdehnung in Flammen.

Nach Begutachtung der Brandstelle kamen der Gutachter und der Brandermittler der Kriminalpolizei zu dem vorläufigen Ergebnis, dass "ein vorwerfbares Verhalten nicht vorliegt".

Nach derzeitigem Kenntnisstand und der Spurenlage kam es am Nachmittag des Heiligabend zu einem Kaminbrand im Haus im Neuen Weg. Da dabei auch Qualm in die Wohnräume gelangte, wurden die Fenster zur Ablüftung geöffnet. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gelangten abbrennende Rußteile durch Zugluft durch ein geöffnetes Fenster von außen wieder in den Wohnraum. Dort blieben sie unbemerkt in einem Holzkasten unter dem Fenster liegen und entwickelten sich hier zu dem tragischen Brand.

Die Schadenshöhe wurde auf 450.000 bis 500.000 Euro geschätzt.

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