„Hessen Mobil“: Straßenbauprogramm 2016 in Waldeck-Frankenberg

15,6 Millionen Euro für den Straßenbau

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Viele Landes- und Kreisstraßen gleichen einem Flickenteppich – wie hier in Elleringhausen. Die Strecke Richtung Mengeringhausen und Twiste soll im Sommer neu asphaltiert werden.

Waldeck-Frankenberg. Mit dem Frühjahr sollen die Bagger rollen: „Hessen Mobil“ hat das Straßenbauprogramm für Waldeck-Frankenberg präsentiert. Insgesamt sollen im laufenden Jahr rund 15,6 Millionen Euro in Bundes-, Landes- und Kreisstraßen fließen.

Berufspendler oder Schüler müssen im laufenden Jahr auf etlichen Strecken vorübergehend mit Vollsperrungen und Umleitungen rechnen. Ein Schwerpunkt im Bauprogramm sind diesmal die Kreisstraßen, von denen viele in den vergangenen Jahren zu Holperpisten geworden sind – ob im Waldecker oder im Frankenberger Land. Die größte Investition ist 2016 der Ausbau der K 52 zwischen Immighausen und Thalitter. Insgesamt sind im laufenden Jahr 14 Projekte bei Kreisstraßen vorgesehen. Die Gesamtkosten addieren sich auf rund 6,5 Millionen Euro, „Baulastträger“ ist der Landkreis. Bei den Landesstraßen stehen zehn Projekte im Blickpunkt, etliche davon in enger Abstimmung mit Städten und Gemeinden, etwa bei der gründlichen Erneuerung von Ortsdurchfahrten samt Kanalbau. Größte Investition unter den Landesstraßen ist 2016 die Ortsdurchfahrt in Diemelsee-Flechtdorf mit 1,16 Millionen Euro. Die Gesamtkosten bei den Landesstraßen summieren sich auf rund 6,4 Millionen Euro, Träger ist die Landesregierung. Für Bundesstraßen in Waldeck-Frankenberg sind 2016 knapp 2,7 Millionen Euro vorgesehen.

Mehr in unserer Zeitungsausgabe vom Donnerstag.

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