Waldeck-Frankenberg

Hilfskonvoi nach Russland

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- Waldeck-Frankenberg (jk). Mit 17 Tonnen Hilfsgütern an Bord startete am Mittwoch die Konvoigruppe Wal­deck-Frankenberg nach Russland. Erstmals nach elf Jahren Pause ging es wieder in die Partnerregion Pereslawl.

Pünktlich um 10.30 Uhr setzte sich der Konvoi aus drei Lastzügen und einem Transporter in Bewegung. Vom Hof des Autohauses Brandt in Korbach stehen dem Team rund 2500 anstrengende Kilometer bevor bis zum Ziel in Pereslawl – rund 130 Kilometer nordöstlich von Moskau. Krankenbetten, Rollstühle, Matratzen bis hin zu Säuglingsbetten haben die drei Lkw an Bord, um in der russischen Partnerregion Waldeck-Frankenbergs wichtige Hilfe zu leisten.

Die Verbindung nach Pere­slawl war vor elf Jahren unterbrochen worden. Damals strich Landrat Helmut Eichenlaub die Zuschüsse für den Hilfskonvoi. So war die Konvoigruppe in den Folgejahren in anderen Ländern unterwegs, um humanitäre Unterstützung zu leisten. Dieses Jahr erhielt das engagierte Team aus Waldeck-Frankenberg indes wieder offizielle Rückendeckung aus dem Kreishaus – ideell und finanziell.

Nicht nur die Reisen bieten dabei immer wieder Herausforderungen, auch die Behördenwege im Vorfeld. So musste das Konvoiteam die Visa vom russischen Konsulat in Frankfurt am Dienstag persönlich abholen – obwohl die Anträge lange gestellt waren. Enttäuscht zeigte sich Konvoileiter Wilfried Vogel , dass zur Verabschiedung kein Vertreter des Landkreises gekommen war.

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