Lara, Marie und Julius erkunden die Kilianskirche in Korbach und kommen hoch hinaus

Hinter Türchen und Tore linsen

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Über 100 Jahre hat es gedauert, bis die Kilianskirche fertig gebaut war. Damit sie das nicht vergessen, haben sich Lara, Marie und Julius eine Broschüre mitgenommen.

Korbach - Warum heißt Weihnachten eigentlich Weihnachten? Und wie viele Stufen sind es bis auf den Kirchturm? Das haben sich Lara, Marie und Julius gefragt und einen Blick hinter die vielen Türen und Tore der Kilianskirche geworfen.

Morgen ist es endlich so weit. Der erste Dezember ist da und ihre dürft das erste Törchen an eurem Adventskalender aufmachen. Von da an wartet jeden Tag das Geheimnis auf euch, was sich wohl hinter der nächsten Tür verbergen mag.

Passend zum Advent haben sich auch Lara, Marie und Julius auf den Weg in die Kilianskirche gemacht, um mit Pfarrer Markus Heßler hinter den vielen kleinen und großen Türen des Gotteshauses zu stöbern.

Und was es in so einer großen Kirche alles zu entdecken gibt! Schon vorm Eingang stellt sich die große Frage: Welche Tür nehmen wir denn nun? Die drei einigen sich schnell. Sie zeigen auf das reich verzierte Südportal. „Klar, das ist ja auch die schönste Tür“, finden die Entdecker. Aus seiner Tasche zieht Markus Heßler einen klingelnden Schlüsselbund. „So, wer möchte denn jetzt die Kirche aufschließen?“. Julius streckt die Hand aus und öffnet die große Tür für seine Begleiterinnen.

Innen angekommen blicken sich Lara, Marie und Julius mit großen Augen um. Und dann verrät ihnen Markus Heßler ein Geheimnis. Hinter einer kleinen versteckten Tür holt er einen Schlüssel hervor. Damit macht sich das Trio auf zur Sakristei - dem Raum, in dem der Pfarrer vorm Gottesdienst ist. Und in der Sakristei wartet noch ein kleines Türchen, hinter dem ganz wertvolle Sachen stehen.

Marie nimmt den Kelch vom Abendmahl in die Hand „Ui, der ist aber schwer“, findet sie. Neben ihr haben Lara und Julius ein dickes altes Buch entdeckt. Heßler haut ein Mal fest darauf - das ist eine ganz alte Bibel und ihr Schloss muss im wahrsten Sinne des Wortes aufgeschlagen werden. Dann geht es weiter. Die drei Entdecker schauen staunend das Innere der Orgel an und dürfen sogar selbst einmal die großen Pfeifen zum Klingen bringen.

Die wohl spannendste Tür erreichen die drei zum Schluss. Es ist der Eingang hoch zum Kirchturm. Vorher darf Julius aber noch eine Glocke läuten lassen - und das nur mit einem Knopfdruck. Dann erklimmen sie einen ganzen Haufen Treppenstufen. 264 sind es bis ganz nach oben. Sie bestaunen die großen Glocken und betreten ganz vorsichtig den Weg rund um den Turm. „Da wohne ich!“, „Da ist unsere Schule!“ - die drei sind ganz aus dem Häuschen von der tollen Aussicht auf Korbach. Die Zeit vor Weihnachten ist schon spannend, finden sie. Aber warum heißt Weihnachten eigentlich Weihnachten? „Weil es eine geweihte, eine heilige Nacht war“, erklärt ihnen Pfarrer Heßler und schließt im gehen die vielen Türchen wieder zu.

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