Einmalige Einblicke möglich

Hummelwerkstatt in Naumburg noch bis Ende August geöffnet

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Über und unter der Erde können Hummeln in der Hummelwerkstatt in Naumburg beobachtet werden. Außerdem gibt es viele Informationen rund um die pelzigen Brummer, andere Wildbienen und Schmetterlinge.   

Die Hummelwerkstatt am Ortsausgang Naumburg Richtung Fritzlar ist ein Paradies für nektar- und pollenliebende Insekten. Sie ist bonc bis Ende August geöffnet.

Ob Honigbiene, Hummel oder Schmetterling – hier geben sich saugende Insekten ein Stelldichein. Die Beete an der Hummelwerkstatt locken mit Kaukasusschuppenkopf, Telekien, Kugeldisteln und Stockrosen. Eine Fülle an mediterranen Kräutern sorgt mit besonders hoch konzentriertem Zuckeranteil im Nektar für den letzten Schub, damit sich die Neuköniginnen für den Winterschlaf einen Winterspeck anlegen können.

Doch wie lebt ein Hummelvolk, wo sind seine Nistplätze, wer arbeitet das ganze Jahr und warum heißen Insektenmännchen Drohnen? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher mittwochs von 15 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr bei den regulären Öffnungszeiten in der Hummelwerkstatt.

Die Hummelwerkstatt des Naturinformationszentrums Naumburg ist von Mai bis Ende August geöffnet.   

Dort kann ein Erdhummelvolk mit nahezu 600 Tieren quasi unter der Erde beim Wabenbau und der Brutpflege beobachtet werden.

Gruppen können auch außerhalb der Öffnungszeiten eine Führung buchen. Claudia Thöne vom Naturinformationszentrum (NIZ) Naumburg ist Ansprechpartnerin. Noch bis Ende August sind einmalige Einblicke in „ein Leben im Dunkeln“ möglich. Eintritt: Erwachsene drei, Kinder ein Euro.  (red/md)

Info: NIZ Naumburg, Hattenhäuser Weg 10 - 12, 34311 Naumburg, Telefon 05625/7909-73, E-Mail: claudia.thoene@naumburg.eu.

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