Waldeck-Frankenberg

Hunderte Jugendliche nutzen zehnten Jobday

- Korbach (nv). „Geht in die Betriebe“: Diese Botschaft gab Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel den Gästen des zehnten Jobdays am Mittwoch in Korbach mit auf den Weg. Hunderte Jugendliche informierten sich bei 41 Ausstellern.

Alles rund um die Berufswahl hatten die Organisatoren im Vorfeld versprochen – und Wort gehalten. Sowohl die Zahl der Gäste als auch der Aussteller bewies, dass der Jobday auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft auch im zehnten Jahr ein Erfolgsmodell ist. „Wir wollen Waldeck-Frankenberg gemeinsam voran bringen“, verweist Göbel auf das Gemeinschaftsprojekt Jobday, an dem neben der Kreishandwerkerschaft auch die Industrie- und Handelskammer Kassel, die Arbeitsagentur Korbach und die heimischen Wirtschaftsjunioren beteiligt sind. „Und wir haben seit 2000 schon viel bewegt“, betont der Malermeister stolz. Die rund 1000 Jobday-Besucher 2009 sprächen für sich.

„Dieser Tag ist ein Gewinn für Betriebe, die Auszubildende suchen, und Jugendliche, die mit der Berufswahl vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens stehen“, lobt Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich das Engagement der Initiatoren.

Dass viele Jugendliche ihren beruflichen Werdegang fest im Blick haben, bewiesen sie am Mittwoch in Korbach. Ob im Lehrbauhof oder in den Werkstätten des Berufsbildungszentrums – mit großem Interesse informierten sie sich und packten selbst mit an, um sich ein besseres Bild der vorgestellten Berufe machen zu können. Die einen verlegten mit Auszubildenden des Tiefbaus Pflastersteine, andere probierten sich an Frisierköpfen und wieder andere nahmen den Kautschuk aus dem Continental-Werk in Augenschein. Auch Studien- und BaföG-Berater sowie die Wirtschaftsjunioren, die Bewerbungsunterlagen prüften, hatten gut zu tun.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 14. Mai 2010.

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