Wirtschaftsförderer Siegfried Franke zieht positive Bilanz für 2011

„Ich bin schon stolz auf uns“

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- Waldeck-Frankenberg (sg). Wirtschaftsförderer des Kreises, Siegfried Franke legte seinen Rechenschaftsbericht für dieses Jahr vor und benannte Projekte für 2012.

Am 10. September hielt er ihn auf der Bühne in Würzburg in seinen Händen: Den renommierten „großen Preis des Mittelstandes“ hat der Wirtschaftsförderer des Kreises, Siegfried Franke, von der Oskar-Patzelt-Stiftung erhalten. Die Verleihung sei eine gute Werbung für den Kreis und für seine Tätigkeit, kommentierte er.

Der Preis zeige, dass die Arbeit der Wirtschaftsförderung bundesweit auffalle. „Ich bin schon stolz auf uns.“ Die Statue steht heute in den Räumen der Wirtschaftsförderung im Frankenberger Unternehmenspark Nord. Dort blickte Franke gestern aufs zu Ende gehende Jahr zurück und benannte die Vorhaben der nächsten Monate. Alles stehe unter einem „Leitmotiv“, erklärte er: „Aktiv gestalten statt Mängel verwalten – miteinander Lebensqualität in der Region sichern und ausbauen“. Das sei ein gemeinsames Ziel, betonte er und verwies auf die engen Netzwerke im Kreis, in denen sich etwa das Korbacher Servicecenter der Industrie und Handelskammer, die Kreishandwerkerschaft, die Kasseler Handwerkskammer, die Wirtschaftsförderer der Kommunen oder die Agentur für Arbeit miteinander abstimmen.

Das Netzwerk sei auch notwendig, um „alles hintereinander zu bekommen“, denn die Wirtschaftsförderung mit ihm als Geschäftsführer, Renate Goebel im Sekretariat und dem Qualifizierungsberater der Kreisverwaltung, Kai Schotte, sei nur eine „kleine Einheit“. Aber sie sei „angesehen in der Region – man kommt auf uns zu“. Seine zwölfjährige Erfahrung als Wirtschaftsförderer zeige, dass ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit die intensive Kommunikation mit den Unternehmern im Kreis sei. Sie müssten „Zuversicht bekommen, positiv in die Zukunft sehen“, erklärte er. Das schaffe Sicherheit, die wiederum eine Voraussetzung für Investitionen sei.

Als Projekte im nächsten Jahr nannte Franke: l Unternehmen sollen in Nordhessen auch Mikrokredite erhalten können – für viele seien die Mindestsummen der Förderbanken zu hoch. l Im Kreis soll ein Netzwerk Energie mit Bürgergenossenschaften entstehen – die erste im März im Ederbergland.

Weitere Projekte wie Qualifizierungen für Arbeitnehmer, „Beruf und Familie“ oder „50 plus“ werden fortgeführt. Ein strammes Programm hat sich Franke für sein letztes Jahr auferlegt – im April 2013 will er ausscheiden.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 29. Dezember

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