4300 Registrierungen

Impfnachrücker-Plattform: 344 Termine neu vergeben

Nachrücken in Pavillons: Der Eingangsbereich des Impfzentrums Waldeck-Frankenberg auf dem Korbacher Hauerplatz.
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Nachrücken in Pavillons: Der Eingangsbereich des Impfzentrums Waldeck-Frankenberg auf dem Korbacher Hauerplatz. Die Impfungen werden in der angrenzenden Sporthalle verabreicht.

4300 Personen haben sich bisher registriert, 344 Termine konnten dadurch neu vergeben werden – die digitale Impfnachrücker-Plattform, die der Landkreis Waldeck-Frankenberg aufgebaut hat, wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen, das teilt der Kreis auf Anfrage mit.

Waldeck-Frankenberg – Mithilfe dieses Online-Angebots sollen die im Korbacher Impfzentrum übrig gebliebenen Impfdosen noch am selben Tag berechtigten Ersatzkandidaten aus Waldeck-Frankenberg verabreicht werden.

Nach der Registrierung macht die Nachrücker-Plattform den Anwärtern der Priorisierungsgruppen eins und zwei per Zufallsprinzip ein spontanes Terminangebot per SMS.

Diese Kandidaten müssen schnell auf dem Handy erreichbar sein, um den möglichen Impftermin zuzusagen. Weiterhin ist es notwendig, dass sie innerhalb kürzester Zeit im Impfzentrum in Korbach erscheinen können. Dies ist wichtig, da die Impfung zeitnah erfolgen muss.

„Durch die Benachrichtigungen konnten Termine, die aus unterschiedlichen Gründen ausgefallen sind, innerhalb weniger Minuten neu vergeben werden“, berichtet Ann-Katrin Heimbuchner, Pressereferentin des Landkreises.

So funktioniert die Anmeldung

Die Nachrücker-Plattform des Landkreises ist digital unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/impfnachruecker zu erreichen. Wer sich dort angemeldet hat und künftig eine Benachrichtigung mit einem möglichen Impftermin aufs Handy erhält, muss auf diese SMS mit „JA“ (in Großbuchstaben) antworten. Der Termin ist nur dann gültig, wenn der Impfwillige danach nochmals abschließend eine zweite SMS als Terminbestätigung bekommen hat. (dau)

Nach dem Start kam es allerdings auch teilweise zu technischen Problemen. Leser teilten unserer Zeitung mit, dass es bei der Registrierung zu Fehlermeldungen gekommen sei. Auch schlechte Mobilfunknetze waren in diesem Zusammenhang ein Thema. Die Erreichbarkeit über SMS sei nicht überall gegeben.

Ann-Katrin Heimbuchner erklärt: „An den technischen Feinheiten der Plattform wird permanent gefeilt.“ Das Feedback der Bürger spiele dabei eine große Rolle, der Landkreis stehe mit einigen Absendern im Austausch. „Bei Problemen mit der Anwendung versuchen wir allen Nutzenden schnell und unbürokratisch Hilfestellung zu leisten“, so die Pressereferentin, „wir befinden uns in einem Lernprozess und versuchen stetig, das Angebot auch im Sinne des Bürgerservice weiter zu verbessern.“

Der Landkreis macht nochmals deutlich: Die Nachrücker-Plattform sei lediglich für Rest-Impfdosen gedacht. Das Angebot wurde kurzfristig aufgebaut, damit keine Impfung verfällt, wenn Termine nicht wahrgenommen werden können.

Generell bleibe der Hauptanmeldeweg für Corona-Impfungen weiterhin das Terminvergabeportal des Landes Hessen. (sk)

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