Wichtige „Soft skills“

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Vorwiegend große und mittlere Unternehmen sind zunehmend international vernetzt. Damit die Geschäfte in nahen und fernen Ländern florieren, sollen die Mitarbeiter über interkulturelle Kompetenz verfügen.

Das gilt in geringerem Maße auch für Auszubildende, die einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren möchten. Ein erster Schritt ist es, unterschiedliche kulturelle Umstände und Einflüsse überhaupt wahrzunehmen. Interkulturell kompetente Menschen beurteilen diese Unterschiede nur, sofern das zur Lösung von Problemen beiträgt. Menschen, die im Ausland erfolgreich sein wollen, sollten sich gründlich vorbereiten.

Das Erlernen der Landessprache beginnt zweckmäßigerweise bereits im Vorfeld. In Kursen werden meist auch Hintergrundinformationen zur Landeskunde, zu Werten und Kultur vermittelt. Reine Sprachkurse und sogar Vorbereitungsseminare beschränken sich oft auf banale Begrüßungsrituale, auf Telefonkonversationen und Geschäftsbriefe. Vorteilhafter ist das Wissen um kulturelle Eigenheiten, die man nicht sofort wahrnimmt.

Zu empfehlen sind Seminare, die von einem/r deutschen Trainer/ in und einem/r aus der jeweiligen Kultur durchgeführt werden.

Ziele eines interkulturellen Trainings sollen jedoch nicht die bedingungslose Anpassung, sondern das Verstehen und die Suche nach Kompromissen sein. Vor Ort kann es nämlich zum „Kulturschock“ und damit verbunden zu Frustration und zum Abbruch des Aufenthaltes kommen. (lps/Cb)

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