Ivena: Neues System zeigt Rettern freie Klinik-Kapazitäten an

Schnellstmöglich in das passende Krankenhaus

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Stellen Ivena vor (von links): Ingo Bangert von der Rettungsleitstelle, Dr. Rudolf Alexi, Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf.

Waldeck-Frankenberg. Knochenbrüche, Herzinfarkte oder Schlaganfälle – etwa 17 000-mal pro Jahr fahren Krankenwagen die Notaufnahmen der Waldeck-Frankenberger Kliniken an. Das Computer-Programm „Ivena“ soll der Rettungsleitstelle in Korbach helfen, im Notfall schneller ein geeignetes Krankenhaus für den Patienten zu finden.

Ivena steht für „Interdisziplinärer Versorgungsnachweis“ und ist ein elektronisches Zuweisungssystem, das derzeit viele Leitstellen in Deutschland einführen. Das Prinzip: Die Kliniken melden, welche Kapazitäten bei ihnen zur Verfügung stehen – und auch, wenn sie voll belegt sind und niemanden mehr aufnehmen können. Geht ein Notruf in der Rettungsleitstelle ein, kann das Personal dort sofort sehen, welche Klinik für den jeweiligen Fall die passende ist. Bislang erfolgte die Absprache telefonisch.

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