Jobday am Donnerstag, 12. April, im Korbacher Bürgerhaus – Infos zu Berufen

Viele Stellen für Azubis

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Jobday im vergangenen Jahr im Korbacher Bürgerhaus. Mitarbeiter der Firmen standen zur Beratung bereit und freuten sich über viele interessierte Besucher.

Die Situation für junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt ist so gut wie nie. Betriebe aus Industrie, Handwerk und dem Dienstleistungssektor in Waldeck-Frankenberg suchen händeringend nach Lehrlingen und Auszubildenden. Um ihre breite Palette von Ausbildungsberufen vorzustellen, laden sie am 12. April von 9 bis 16 Uhr zum Jobday nach Korbach ins Bürgerhaus ein.

An diesem Tag werden sich dort fast 60 heimische Betriebe aus allen Bereichen vorstellen und ihre Ausbildungsberufe präsentieren. Es geht dabei auch um duale Ausbildungsmöglichkeiten sowie Informationen zu Praktika, um auch über diesen Weg den Einstieg in den möglichen Wunschberuf zu finden.

Das Angebot des Jobdays richtet sich sowohl an die rund 1200 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 2019 in den Haupt- und Realschulen, aber auch an alle anderen Schüler und natürlich auch an die Eltern, die auf die Berufswahl der Kinder oft entscheidenden Einfluss nehmen.

Grundsätzlich ist nach Auskunft von Otmar Hanickel von der Agentur für Arbeit jeder willkommen, der sich über die vielfältige Auswahl von Ausbildungsberufen informieren will. Die Agentur richtet den Jobday zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg und der Kreishandwerkerschaft Waldeck- Frankenberg aus. Der Jobday bietet aber auch noch die Chance, mit Blick auf das kommende Ausbildungsjahr den passenden Beruf zu finden. „Wir haben aktuell noch 700 offene Stellen“, sagt Bernd Wilke von der Agentur für Arbeit. Er weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Berufsberater der Agentur derzeit auch noch jede Menge Informationen zu Ausbildungsberufen geben können. Dasselbe gelte auch für Praktikumsplätze.

Große Quelle für Kontakte

Gerhard Brühl, Hauptgeschäftsführer bei der Kreishandwerkerschaft bezeichnet den Jobday als „große Quelle für Kontakte“, schließlich stünden dort die Ausbildungsleiter und Firmenchefs persönlich Rede und Antwort. Die jungen Menschen können zudem Bewerbungsmappen mitbringen, die von Experten beim angebotenen Bewerbungscheck in Augenschein genommen werden können. Björn Duen von der Industrie- und Handelskammer weist darauf hin, dass vielen angehenden Azubis gar nicht bewusst ist, wie viele Ausbildungsberufe es gibt. „Dazu ist der Jobday ebenfalls da. Dort wird die Vielfalt der Berufe ganz deutlich.“

Gerhard Brühl betont, dass der duale Ausbildungsweg gerade auch für Gymnasiasten attraktiv sein könne. „Es ist niemand verpflichtet, direkt nach der Schule zu studieren“, sagt er. Es gebe eine Vielzahl von Möglichkeiten, über eine betriebliche Ausbildung einen erfolgreichen Karriereweg einzuschlagen.

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