Sinnlose Gewalt in Gemünden

Jugendliche töten Gans aus Langeweile

Gemünden - Eine Tierquälerei erhitzt die Gemüter in Gemünden. Eine Ente war am vergangenen Wochenende mit einer Scherbe bestialisch gequält, getötet und ihr dabei beide Flügel ausgerissen worden. Diese unfassbare Tat ereignete sich auf dem Reitplatz in der Auestraße.

Die beiden jugendlichen Täter und Täterin wurden von der Polizei zwischenzeitlich ermittelt. Sie wohnen beide in Gemünden. Als Tatmotiv gaben sie Langeweile an.

In den polizeilichen Vernehmungen gestanden die beiden ihre Tat ein und gaben sich reumütig. Sie gestanden auch einen vorangegangenen Einbruch in eine Schiedsrichterhütte, an der noch ein weiterer Jugendlicher aus Gemünden beteiligt war. Dieser hatte mit der anschließenden Tierquälerei aber nichts zu tun. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich noch Hinweise auf ein weiteres Diebstahlsdelikt, das den beiden zur Last gelegt wird. Sie sollen in einem Gemündener Kosmetikstudio Bargeld aus einer Kasse gestohlen haben. Dieser Diebstahl wurde erst im Zuge der polizeilichen Ermittlungen zur Tierquälerei angezeigt.

Die beiden jugendlichen Täter müssen sich nun wegen der Diebstahlsdelikte, Sachbeschädigung und quälerischem Töten eines Wirbeltieres vor dem Frankenberger Amtsgericht verantworten. (r)

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