Waldeck-Frankenberg

Jugendwehren: Nachwuchssorgen trotz großer Erfolge

- Waldeck-Frankenberg. Auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr schauen die Jugendfeuerwehren des Landkreises bei ihrer Versammlung zurück. Jugendliche aus Roda vertraten Waldeck-Frankenberg auf Bundesebene.

Die Nachwuchsbrandschützer in Waldeck-Frankenberg sind gut aufgestellt: Das verdeutlichte der Kreisjugendfeuerwehrtag am Sonntag in der voll besetzten Kellerwaldhalle. Neben den Berichten der Fachgebietsleiter standen Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden im Mittelpunkt. „Wir haben viel geschafft“, betonte Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof in seinem Rückblick. Insgesamt wendeten Jugendwarte und Betreuer in den 140 Jugendfeuerwehren des Landkreises im vergangenen Jahr 10 842 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung, 6276 Stunden für allgemeine Jugendarbeit und 19 306 Stunden für Vor- und Nachbereitung auf. Roda II in Amberg Äußerst erfolgreich waren die Nachwuchsbrandschützer im vergangenen Jahr bei den Wettbewerben: Seit vielen Jahren nahm mit dem Team Roda II im September wieder eine Gruppe aus dem Landkreis am Bundesentscheid teil. Bei den Wettbewerben im bayerischen Amberg erreichten sie den fünften Platz. „Die Rodaer Jugendlichen meisterten die Wettbewerbe mit Bravour“, erklärte Fachgebietsleiter Michael Wickenhöfer. Auch die Kreisübung in Sachsenhausen und der Kreisentscheid in Schreufa waren spannend. Mit insgesamt 59 Mannschaften traten besonders viele Gruppen bei der Kreisübung an. Die Jugendwehren aus Berndorf und Goldhausen lieferten sich bei Punktegleichheit ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“, so dass sogar ein Stechfragebogen die Entscheidung bringen musste. Berndorf siegte schließlich. Den dritten Rang sicherte sich die Wehr aus Lengefeld. Beim Kreisentscheid in Schreufa siegten die Jungen von Roda II vor Goldhausen und Gemünden. Die Jungenmannschaften aus Roda und Goldhausen sowie die Mädchenmannschaft aus Löhlbach vertraten den Kreis beim Landesentscheid. Mit 16 Wettbewerben und 105 Mannschaften war der Floriancup ein Höhepunkt. „Der Floriancup ist sicherlich die größte Feuerwehrliga in Deutschland“, erklärte der stellvertretende Landesjugendwart Christoph Weltecke. Gemeinsam mit Karl Briehl hatte Weltecke einen Pokal für diesen Wettbewerb gestiftet, den die Siegermannschaft aus Goldhausen am Sonntag entgegennahm. Das Team Roda II bekam für den zweiten Platz einen Gutschein im Wert von 500 Euro für ein Wochenende auf der Jugendburg Hessenstein. Den dritten Platz sicherten sich die Jugendlichen aus Bockendorf. Insgesamt 64 Leistungsspangen wurden im vergangenen Jahr verliehen. Von der Jugendspange berichtete Fachgebietsleiter Sven Lemke. Die Auszeichnung in den Abstufungen Bronze, Silber und Gold wurde insgesamt 572 Mal verliehen.Mehr in der WLZ-FZ vom 22.März 2010

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