Lob aus dem Kanzleramt nach Merkels Viessmann-Besuch

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Erinnerungsfoto mit der Kanzlerin: Bei ihrem Besuch am Mittwoch bei Viessmann in Allendorf wurde Angela Merkel (Vierte von links) empfangen von (von links) Joachim Janssen (Vorsitzender Verwaltungsrat Viessmann, CEO), Maximilian Viessmann und seiner Freundin Laura Jansen, Martin und Annette Viessmann, Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Katharina Viessmann. Anklicken zum Vergrößern.

Allendorf/Eder. Ein Lob hat das Allendorfer Heiz- und Kältetechnik-Unternehmen Viessmann für die Ausrichtung des Merkel-Besuches aus dem Bundeskanzleramt erhalten.

„Die waren sehr zufrieden und begeistert von der guten Zusammenarbeit", sagte Albrecht von Truchseß, Leiter der Viessmann-Unternehmenskommunikation, am Donnerstag auf Anfrage.

Das aufwändige Sicherheitskonzept - erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und der Polizei - sei voll aufgegangen. Auch die Pressebetreuung und die Eingangskontrollen seien vorbildlich gewesen.

Beeindruckt habe sich ein Sprecher des Kanzleramts darüber geäußert, wie sich die Menschen in Allendorf über den Besuch der Bundeskanzlerin gefreut hätten. Das gelte besonders für die Viessmann-Mitarbeiter. Kanzlerin Merkel wiederum war sehr offen und freundlich auf die Mitarbeiter zugegangen, hatte viele Hände geschüttelt und kurze, persönliche Gespräche geführt.

In ihrer Ansprache hatte sich die Bundeskanzlerin positiv über die große Zahl der Viessmann-Auszubildenden geäußert. „Sie nehmen den Nachwuchs immer in den Blick“, hatte Angela Merkel gesagt und auch ein Lob ausgesprochen für die Berufsschulen, die den Namen „Viessmann“ tragen. „Von der Frage, wie gut die Ausbildung ist, wie junge Leute an den Beruf herangeführt werden, hängt für das ganze Leben viel ab“, hatte die Kanzlerin betont. Doch auch das „lebenslange Lernen“ sei wichtig. Dem trage Viessmann mit der eigenen Akademie Rechnung.

Merkels Ansprache im Video

Gefreut habe sich die Bundeskanzlerin auch über das Geschenk - den Abguss einer Ofenplatte, die der spätgotische Steinmetz und Formenbauer Philipp Soldan geschaffen hatte, sagte Albrecht von Truchseß. Die verkleinerte Ofenplatte war eigens für die Kanzlerin gegossen worden.

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Unter den 380 Ehrengästen der Feierstunde zurEinweihung des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums waren auch die Bürgermeister aus Allendorf/Eder und Battenberg, Claus Junghenn und Christian Klein. „Es war ein Erlebnis, die Kanzlerin live zu sehen und zu hören. Das ist nur möglich, wenn ein Global-Player wie Viessmann mit guten Verbindungen in Regierungskreise zum 100. Geburtstag einlädt“, sagte Junghenn nach der Feier.

Der Allendorfer Bürgermeister bedauerte, „dass keine Zeit zum Eintrag ins Gästebuch der Gemeinde war.“ Ein Gästebuch gebe es sehr wohl, korrigierte Junghenn. „Es ist nur nicht golden, sondern braun.“

Als „rundherum gelungene Veranstaltung“ hatte Battenbergs Bürgermeister Christian Klein die Einweihung des Technikums erlebt. „Beeindruckend fand ich die sehr lockere, kompetente und humorvolle Festrede der Bundeskanzlerin. Ich habe Frau Merkel das erste Mal aus der Nähe live erlebt. Das war schon etwas Besonderes. Dass die Bundeskanzlerin hier zu Besuch war, ist eine große Auszeichnung für die Leistung der Familie Viessmann und ihrer Mitarbeiter. Das Unternehmen hat sich als großartiger Gastgeber präsentiert.“

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