Sparkasse für Preis „Familienfreundliches Unternehmen“ nominiert

Karriereleiter und Mutterschaft im Blick

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Korbach - 24 Unternehmen haben sich beim Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen“ beworben – in drei Kategorien. Als einer der großen Arbeitgeber in Waldeck-Frankenberg wurde die Sparkasse nominiert.

Karina Vogel bekommt im Sommer ihr erstes Kind. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, sagt die 31-Jährige, „aber dann begann ich, mir auch Sorgen über meine berufliche Zukunft zu machen“. Mit großer Einsatzbereitschaft, regelmäßigen Fortbildungen und einer gesunden Portion Ehrgeiz hatte sich Karina Vogel zur Geschäftsstellenleiterin der Sparkassenfiliale in Goddelsheim hochgearbeitet. „Ich habe mir dort etwas aufgebaut“, sagt sie.

Wie also sollte sie ihren Wunsch nach einer Familie und ihren Karrierewunsch vereinen? „Ich habe das Gespräch mit der Leiterin der Personalabteilung gesucht“, erzählt die Bankkauffrau. Und wenn sie heute zurückblickt, wundert sie sich über ihre Sorgen. Denn beim Beratungsgespräch mit Sonja Klein, Personalchefin bei der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, zeichneten sich schnell Perspektiven ab. „Ich schlug vor, nach einem Jahr wieder zu kommen und dann auf einer halben Stelle zu arbeiten“, erinnert sich die werdende Mutter. Sonja Klein stimmte zu und gemeinsam schmiedeten die beiden Frauen einen Plan: Bereits ein halbes Jahr nach der Geburt will Karina Vogel wieder innerbetriebliche Fortbildungen anbieten. „Dann bleibe ich auch selbst auf dem Laufenden“, sagt sie. Wenn alles gut läuft, will sie ein Jahr nach der Geburt wieder arbeiten. „Die halbe Stelle wird dann auch wieder ihrem Qualifikationsniveau entsprechen“, verspricht Sonja Klein. Häufig würden sich Mütter in diesen Fällen eine Stelle teilen.

Seit Karina Vogel weiß, wie es weiter geht, ist die Freude auf ihre Mutterschaft ungetrübt. „Und eben deshalb sind diese Beratungsgespräche bei uns die Regel“, erklärt Sonja Klein und führt damit einen der wichtigsten Gründe an, warum das „Bündnis Beruf und Familie“ die Sparkasse für die Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen“ nominiert hat. Insgesamt 24 Bewerbungen sind eingegangen – in drei Kategorien. Gemeinsam mit drei anderen Unternehmen ist die Sparkasse in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern“ nominiert.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 24. Februar

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