Redewendung vom 11. Juni 2011

Auf keinen grünen Zweig kommen

- (resa) Weniger auf die Botanik, als mal wieder auf einen alten Rechtsbrauch spielt diese Redewendung an.

Erwarb im Mittelalter jemand ein Grundstück, überreichte ihm der Vorbesitzer bei der Übergabe der Urkunden auch eine kleine Rasenscholle mit einem eingesteckten grünen Zweig. Hatte es also einer geschafft und sich durch fleißiges Arbeit genug Geld für ein eigenes Haus und Grundstück verdient, kam er auf den grünen Zweig. Blieb einer arm und besitzlos, kam er nie auf den grünen Zweig. Bis heute beschreibt die Redewendung Menschen, die im Leben wenig Glück haben, sich immer wieder verplanen und es dadurch zu keinem Erfolg bringen.

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