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Klassenfahrten finden wieder statt – Inland wird oft favorisiert

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Von: Stefanie Rösner

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Kinder braten Marshmallows am Lagerfeuer
Foto: Olesiabilkei
Endlich wieder Erlebnisse in Gesellschaft: Schulen dürfen wieder Klassenfahrten organisieren. Vor allem jüngere Klassen bleiben oft in der Region. © PantherMedia / olesiabilkei

Nach den strengen Einschränkungen aufgrund der Pandemie dürfen Schulklassen wieder verreisen, seit diesem Schuljahr auch wieder ins Ausland. Die Schulen in Waldeck-Frankenberg machen von diesem Recht Gebrauch.

Waldeck-Frankenberg – In vielen Jahrgangsstufen, vor allem in den weiterführenden Schulen, sind in diesem Halbjahr Ausflüge mit Übernachtungen angesetzt. Die meisten davon führen zu Zielen innerhalb Deutschlands. Beliebt sind Ziele wie Hamburg oder auch Zugreisen nach Sylt.

„Die Sekundarstufe 1 ist rege unterwegs“, sagt Nermin Akkus, Schulleiterin der Mittelpunktschule Sachsenhausen. Sie sei froh, dass bislang keine Schüler wegen einer Corona-Infektion Zuhause bleiben mussten.

„Es gelten die jeweiligen Hygienebestimmungen“, erklärt Markus Wagener, Schulleiter der Christian-Rauch-Schule (CRS) in Bad Arolsen. An dem Gymnasium würden Klassen- und Kursfahrten wie im Schulprogramm vorgesehen „im normalen Rahmen“ durchgeführt. Dazu zählen Klassen- und Kursfahrten nach Fulda, Berlin und Leipzig. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf ihre Kosten kommen: Eine Fahrt, die ursprünglich als Skifreizeit in Klasse 8 vorgesehen war, werde nun als Sportfreizeit mit Wassersport im Sommer umgesetzt.

Internationale Austausche werden noch ausgesetzt

Corona wirkt sich immer noch aus: Auch Auslandsreisen wären wieder erlaubt, aber die CRS setzt alle internationalen Austausche mit Frankreich, USA, England und Italien auch im nächsten Schuljahr aus.

Dagegen führt die Alte Landesschule in Korbach eine Reise nach Frankreich in die Partnerstadt Avranches durch. Auch die Edertalschule in Frankenberg plant, im kommenden Schuljahr alle Klassen- und Kursfahrten, darunter auch Auslandsreisen und Schüleraustausche etwa mit Spanien, Frankreich, Israel und Mexiko, durchzuführen. „Der Wert solcher Schülerfahrten ist pädagogisch immens hoch: für das soziale Zusammenleben der Gruppen, für das Anwenden der erlernten Sprachen, für die Welterfahrung. Schulfahrten sind die Highlights des Schullebens“, sagt der Schulleiter des Gymnasiums Claus-Hartwig Otto.

Solche Fahrten beinhalten stets pädagogische und fachliche Elemente, erklärt Iris Blum, Leiterin des Stresemann-Gymnasiums Bad Wildungen. Zudem würden sich Eltern und Schüler die Fahrten wieder wünschen, damit das Sozialgefüge der Gruppen gestärkt wird. (Stefanie Rösner)

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