Waldeck-Frankenberg:

Konvoigruppe kehrt aus der Ukraine zurück

- Waldeck-Frankenberg. Etwas verschwitzt steigen die Männer aus ihren Lastwagen, aber man sieht ihnen an, dass sie zwar müde sind, aber vor allem glücklich und stolz.

Zehn Helfer aus dem Landkreis haben sich am vorvergangenen Freitag Richtung Lutzk aufgemacht, in die Hauptstadt des ukrainischen Oblasts Wolhynien. Ihrer dortigen Partnerorganisation „Europäischer Vektor“ haben sie in vier Lastwagen Hilfsgüter im Wert von mehreren Tausend Euro mitgebracht: Krankenbetten, Rollstühle, medizinische Geräte, Schulmöbel und Bekleidung. Am Freitag kehrten sie nach Waldeck-Frankenberg zurück. Bei ihrem nächsten Besuch, es wird dann der 21. Konvoi sein, werden sie sich anschauen, wohin die Hilfsgüter gegangen sind. Grüße vom örtlichen Vize-Gouverneur Kraftschuk brachte der Vorsitzende der Konvoi-gruppe, Wilfried Vogel, aus der ehemaligen Sowjetrepublik mit. Die Regierung und die Menschen seien sehr dankbar für die geleistete Hilfe aus dem Landkreis. Der Dank gelte auch den Lkw-Sponsoren, die den Konvoi Jahr für Jahr unterstützten.Vogel hingegen betonte, die Fahrten seien auch abhängig von den Organisatoren auf ukrainischer Seite, die für Verpflegung, Unterkunft und vor allem ausreichend Treibstoff gesorgt hätten. Ohne sie, meint er, wäre dieser jährliche Transport kaum zu leisten, ganz abgesehen von den Lieferungen, die zwischenzeitlich von den Ukrainern aus Waldeck-Frankenberg abgeholt wurden. „Gemeinsam“, so Vogel, „wollen wir Hilfe für die notleidende Bevölkerung leisten.“

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